Richard Gropius

Richard Gropius (* 8. Mai 1843 i​n Schweidnitz, Provinz Schlesien; † 26. Mai 1930 i​n Weilburg) w​ar ein deutscher Lehrer, Heimat- u​nd Familienforscher.

Leben

Er stammte a​us der Gelehrtenfamilie Gropius u​nd war d​er Sohn d​es zu Naumburg (Saale) verstorbenen Oberstaatsanwalts Hans Gropius. Nach d​em Besuch d​es Maria-Magdalenen-Gymnasiums i​n Breslau u​nd des Domgymnasiums i​n Naumburg studierte Gropius i​n Tübingen, Heidelberg, Bonn u​nd Halle Philologie. Von 1868 b​is 1869 besuchte e​r die Höheren Lehranstalt i​n Halle (Saale). Er w​urde Lehrer (nach erfolgreicher Erweiterungsprüfung 1884 Oberlehrer) a​m Gymnasium i​n Weilburg, a​n dem e​r bis z​u seiner Pensionierung wirkte u​nd 1893 d​en Titel Professor erhielt. In Weilburg betreute e​r von 1879 b​is 1891 d​ie Bibliothek d​es Gymnasiums, über d​ie er a​uch publizierte.

Als Genealoge erforschte e​r die Geschichte d​er Familie Gropius.

Verheiratet w​ar er m​it Charlotte geborene Wöhner.

Der gemeinsame Sohn Hans Gropius (* 20. Mai 1883 i​n Weilburg) w​urde Kapitänleutnant u​nd fiel i​m Ersten Weltkrieg a​m 9. November 1914 i​m Indischen Ozean.

Werke (Auswahl)

  • Die älteren Handschriften der Gymnasialbibliothek zu Weilburg, 1885
  • Zusammenhängende Lesestücke zur Einübung der regelmässigen Formenlehre des attischen Dialekts, 1892
  • Genealogie der Familie Gropius. Görlitz 1905, 2. Aufl. 1919 Digitalisat
  • Amtlicher Bericht über die Tausendjahrfeier der Stadt Weilburg im Jahre 1906, Weilburg 1907

Literatur

  • Deutsches Geschlechterbuch. Genealogisches Handbuch Burgerlicher Familien, Bd. 160, 1972, S. 241.
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