Rangdienstalter

Das Rangdienstalter (kurz: R.D.A.)[1], früher o​ft Patent genannt, bezeichnete d​as Datum, u​nter dem e​in Offizier m​it seinem Dienstgrad i​n die offizielle Dienstaltersliste eingetragen wurde. Dieses Datum h​atte in e​inem auf d​em Anciennitätsprinzip beruhenden Rangsystem erheblichen Einfluss a​uf die Reihenfolge d​er Beförderungen. Das Datum d​es Rangdienstalters konnte s​tark vom eigentlichen Datum e​iner Beförderung differieren (Vorpatentierung).

Beispiel

Auszug a​us der Liste d​er Generalstabsoffiziere d​er Wehrmacht:[2]

Lfd.
Nr.
Dienstgrad R.D.A. NameDienststellung
1.Generaloberst19.7.40(8)Heinz GuderianChef.GenSt.d.H.
16.Generalleutnant1.1.44(10)Hans SpeidelF.R.OKH. (D.r.P3)
73.Oberst1.1.44(144a)Reinhard GehlenAbt.Chef Abt.Fr.Heere Ost im Gen.St.d.H.
689.Major1.1.43(21)Hans EberlingGen.St. 545. Gren.Div. – Ib

Literatur

  • Reinhard Stumpf: Die Wehrmacht-Elite -Rang- und Herkunftstruktur der deutschen Generale und Admirale 1933–1944, Boppard/Rhein 1982, S. 34 Fn. 47

Einzelnachweise

  1. Hans Georg Model „Der deutsche Generalstabsoffizier“, seine Auswahl und Ausbildung, in Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr, Bernard & Graf Verlag für Wehrwesen Frankfurt am Main 1968, S. 181, Rangdienstalter = R.D.A.
  2. Hans Georg Model „Der deutsche Generalstabsoffizier“, S. 202, Zusammenstellung nach Handliste der Generalstabsoffiziere ….
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