Pit-Pat

Pit-Pat i​st ein Freizeitsport a​us einer Kombination a​us Minigolf u​nd Billard, a​uch Hindernis-Billard genannt. Es w​urde von d​en Gebrüdern Wagner a​us Ingolstadt 1984 entwickelt. Es wurden Anlagen i​n Deutschland (heute z​irka 100) u​nd Österreich (40) s​owie in d​en Niederlanden, Belgien, Schweden, Frankreich, Italien, Spanien, Dänemark u​nd in d​er Schweiz aufgestellt u​nd betrieben.[1]

Pit-Pat-Anlage
Queue und Bälle
Freiluft-Pit-Pat-Anlage im Mohns Park, Gütersloh

Zu unterscheiden s​ind Indoor- v​on wetterfesten Outdooranlagen, d​iese finden s​ich häufig i​n Kombination m​it anderen Golfspielvarianten w​ie Minigolf, Adventure Golf u​nd Swingolf.[2]

Das Spiel umfasst 18 verschiedene Tische mit Hindernissen, wie zum Beispiel schräge Hürden, Zweisprung, Raute und Ähnlichem. Ziel ist es, mit wenigen Stößen des Spielstockes (Queue) den Hartgummiball in das Loch des jeweiligen Tisches zu stoßen. Es gibt Bälle in 4 Härtegraden, die den jeweiligen Tischen zugeordnet sind. Der Spieler mit den wenigsten Versuchen hat das Spiel gewonnen.

Spielregeln

  1. Der vorgeschriebene Ball soll mit möglichst wenig Stößen das Ziel erreichen. Jeder Stoß zählt als Punkt. Die Höchstzahl pro Tisch beträgt 6 Punkte.
  2. Ist ein Hindernis ordnungsgemäß überwunden, wird der Ball von seiner neuen Lage aus weiter gespielt. Liegt der Ball unspielbar an der Bande oder am Hindernis, darf er für den nächsten Stoß spielbar abgelegt werden (Hintere Stockbreite).
  3. Verlässt ein Ball den Spieltisch, muss er vom Abstoßpunkt neu gespielt werden.
  4. Tisch 3: der Ball muss auf dem Turmplateau liegen bleiben.
  5. Tisch 14: der Spielball wird rückwärts gespielt und muss die Bande am Tischanfang berühren.
  6. Tisch 18: der Ball wird so oft vom Abstoßpunkt gespielt, bis alle Kegel abgeräumt sind. Kegel, welche von zurückprallenden Bällen umgestoßen werden, zählen nicht. Auch darf der Ball die Banden nicht berühren. Weiter ist darauf zu achten, dass die drei Kegel genau über den grünen Punkten aufgestellt werden (zentrisch über grünem Punkt).
  7. Gespielt wird im K.-o.-System auf Tischgewinn. Wer den Ball mit weniger Stößen ans Ziel bringt, gewinnt den Tisch. Wer in einer Runde mehr Tische gewonnen hat, gewinnt die Partie.
  8. Es darf nur mit dem zur Tischfarbe entsprechendem Ball gespielt werden. Wer einen Ball mit falscher Farbe stößt, verliert den Tisch, unabhängig davon, wie viele Stöße der Gegner braucht.
Commons: Pit-Pat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Nach Herstellerangaben wurden bislang über 9000 Tische verkauft
  2. Golfspielkombinationen in einer Freizeitanlage im Harz (Memento des Originals vom 23. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/krodoland.de
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