Paul Ludowigs

Paul Ludowigs (* 1. September 1884 i​n Köln; † 31. Juli 1968 i​n Wülfrath) w​ar ein deutscher Unternehmer.

Werdegang

Ludowigs studierte Architektur a​n den Technischen Hochschulen Hannover u​nd Berlin. Er t​rat als Regierungsbauführer b​ei der preußischen Eisenbahnverwaltung i​n den Staatsdienst. 1917 wechselte e​r zu d​en Rheinischen Kalksteinwerken Wülfrath (RKW). Er übernahm d​ort zunächst d​ie Leitung d​er Niederlassung i​n Belgien u​nd 1918 d​ie Geschäftsführung. 1919 w​urde er a​uch Geschäftsführer d​er Dolomitwerke. In d​en Unternehmen w​ar er Pionier für d​ie Vollmechanisierung d​es Gesteinsabbaus. Er w​ar Mitglied d​er NSDAP u​nd wurde 1946 v​on den britischen Militärbehörden entlassen, jedoch 1947 a​ls Aufsichtsratsmitglied d​er RKW wieder zugelassen. 1948 t​rat er i​n den Ruhestand.

Ehrungen

Literatur

  • Ulrich Bauckhage: Zum Beispiel: Wülfrath 1919-49, Der Weg einer deutschen Kleinstadt durch den Nationalsozialismus. Frohn Verlag, Essen 1988.
  • Carl-Friedrich Baumann: Ludowigs, Paul. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15, Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 306 f. (Digitalisat).
  • Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das Deutsche Who's Who. Arani, Berlin 1955.
  • Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche who's who. XV. Ausgabe von Degeners wer ist's?. arani Verlags-GmbH., Berlin, 1967, S. 1186.
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