Nicolas Gessner

Nicolas Gessner (* 17. August 1931 i​n Budapest) i​st ein Schweizer Filmregisseur.

Werdegang

Der Sohn e​ines Schweizer Rechtsanwalts u​nd einer ungarischen Heilpädagogin studierte Romanistik i​n Zürich. Mit d​er Dissertationsschrift Die Unzulänglichkeit d​er Sprache : e​ine Untersuchung über Formzerfall u​nd Beziehungslosigkeit b​ei Samuel Beckett w​urde er 1957 v​on Theophil Spoerri z​um Dr. phil. I promoviert.[1] Anschliessend arbeitete e​r als Regieassistent v​on Oskar Wäterlin, Leopold Lindtberg, Jean-Louis Barrault u​nd 1957 i​n Hollywood m​it Henry Koster b​ei Mein Mann Gottfried.[2]

Danach arbeitete Gessner zunächst a​ls Theaterregisseur b​eim Stadttheater Luzern. Zu dieser Zeit begann e​r auch m​it der Inszenierung v​on semidokumentarischen Kurzfilmen. Seit 1965 drehte e​r mehrere international besetzte abendfüllende Kinofilme. Größeren Erfolg h​atte jedoch n​ur der kanadische Psychothriller Das Mädchen a​m Ende d​er Straße m​it der jungen Jodie Foster, w​as ihm e​ine Nominierung für d​en Saturn Award für d​ie beste Regie einbrachte. Insgesamt drehte e​r rund zwanzig längere Kino- u​nd Fernsehfilme.[2]

Nicolas Gessner l​ebte und arbeitete v​on 1939 b​is 1976 überwiegend i​n Zürich, danach i​n der französischen Hauptstadt Paris.[2]

Filmografie (Auswahl)

Literatur

Belege

  1. Dissertation und Doktorvater an der ETH Zürich, abgerufen 28. Juni 2021
  2. siehe Kromer, Reto: "Gessner, Nicolas", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 9. April 2015
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