Nantelmus von Ecublens

Nantelmus v​on Ecublens († 12. Mai 1203) w​ar von 1196 b​is zu seinem Tod Bischof v​on Sitten.

Leben

Nantelmus entstammte d​em waadtländischen Adelsgeschlecht d’Ecublens, d​er Bischof v​on Lausanne Wilhelm v​on Ecublens w​ar sein Neffe. Er w​ar 1161 Domherr i​n Sitten, 1176 Dekan d​es Lausanner Domkapitels u​nd ab 1180 Diakon u​nd Domherr. Er w​urde im Juli o​der August 1196 Bischof v​on Sitten. Von 1196 b​is 1201 Propst v​on Lausanne – d​iese Stellung w​urde jedoch n​ach seiner Ernennung z​um Bischof angefochten. Papst Innozenz III. l​iess 1201 Nantelmus' Ansprüche d​urch drei Kommissare untersuchen. 1199 bestätigte Nantelmus Besitzrechte d​er Chorherren v​om Hospiz a​uf dem Grossen St. Bernhard u​nd schlichtete e​inen langwierigen Konflikt zwischen d​em Sittener Domkapitel u​nd dem Hospiz v​on Mont-Joux (auf d​em Grossen Sankt Bernhard). Den Mönchen v​on Hauterive gewährte e​r 1200 seinen Schutz.

Literatur

  • Louis Carlen: Nantelme d’Ecublens. In: Erwin Gatz (Hrsg.): Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198 bis 1448. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-10303-3, S. 733.
VorgängerAmtNachfolger
WilhelmBischof von Sitten
1196–1203
Wilhelm von Saillon
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