Moritz Schmidt (Politiker)

Friedrich August Moritz Schmidt (* 24. Oktober 1841 i​n Roßla; † 1903[1]) w​ar ein deutscher Richter, Rittergutsbesitzer u​nd Parlamentarier.

Leben

Moritz Schmidt studierte Rechtswissenschaften a​n der Georg-August-Universität Göttingen u​nd der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. 1862 w​urde er Mitglied d​es Corps Brunsviga Göttingen.[1] Nach d​em Studium schlug e​r die Richterlaufbahn e​in und w​urde Kreisrichter. 1875 quittierte e​r den Justizdienst. Er w​ar Besitzer d​es Ritterguts u​nd der Zuckerfabrik Oberröblingen. Er w​ar Amtsvorsteher s​owie Mitglied d​es Kreisausschusses, d​es Kreistags u​nd der Kreissynode.

Von 1879 b​is 1893 saß Schmidt a​ls Abgeordneter d​es Wahlkreises Merseburg 6 (Sangerhausen, Eckartsberga) i​m Preußischen Abgeordnetenhaus. Am 20. November 1880 verlor e​r sein Mandat d​urch Ungültigkeitserklärung, w​urde aber i​n der erforderlich gewordenen Nachwahl bestätigt. Er gehörte d​er Fraktion d​er Freikonservativen Partei an.

Literatur

  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien. Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 344.

Einzelnachweise

  1. Kösener Korpslisten 1910, 64, 364
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