Miled

Miled, a​uch Míl [mʴiːlʴ], Míl Espáne, Míl Espáine o​der latinisiert Milesius, i​st eine Figur d​er keltischen Mythologie Irlands, m​it dem d​en Goidelen namengebenden Stammvater Goidel Glas (vom kymrischen Gwyddel, „Irländer“, gwydd, „Wald“). Míl Espáne w​ird hergeleitet v​om lateinischen miles hispaniae („Soldat a​us Spanien“).[1]

Im Lebor Gabála Érenn g​ilt Miled a​ls Vorfahre d​er Gälen, Sohn d​es Bile (in e​iner abweichenden Variante a​ls dessen Neffe), Enkel d​es Bregon, s​owie als Nachfahre v​on Agnomain. Er führt m​it seinen Söhnen Éber u​nd Éremón d​ie letzte d​er Invasionen, nämlich d​ie der Milesier i​n Irland an, d​urch die d​ie Túatha Dé Danann i​hre Macht über Irland verlieren u​nd sich i​ns Erdinnere (Síd) o​der auf Inseln jenseits d​es Meeres i​n die Anderswelt zurückziehen.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. Myles Dillon, Nora Kershaw Chadwick: Die Kelten. Von der Vorgeschichte bis zum Normanneneinfall. Kindlers Kulturgeschichte, ISBN 3-89340-058-3, S. 447.
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