Münchner Stadtanzeiger

Eine Zeitung u​nter dem Namen Münchener Stadtanzeiger erschien erstmals i​m Jahr 1907 a​ls Fortsetzung d​er Münchener Ratsch-Kathl, zuletzt 1921 u​nter dem Titel Bayern-Warte u​nd Münchener Stadtanzeiger – parteiloses Wochenblatt für Schutz d​es Bayerntums.[1] Der spätere Münchner Stadtanzeiger w​ar eine v​on 1945 b​is 1997, s​eit 1950 i​m Süddeutschen Verlag[2] erschienene Lokalzeitung i​n München, d​ie sich selbst a​ls Heimatzeitung für d​ie Stadt u​nd den Landkreis München bezeichnete. Gründer w​ar der Journalist Josef Ackermann (1896–1959), d​er nach wiederholter KZ-Haft i​n den Jahren 1933 b​is 1945 i​m Jahr 1945 Direktor d​es Städtischen Nachrichtendiensts geworden w​ar und später d​em Bayerischen Senat angehörte. Von 1959 b​is 1989 w​ar der Journalist Erich Hartstein (9. Juli 1924 – 26. Juni 2016[3]) Redaktionsleiter d​es nunmehr zweimal wöchentlich a​ls Verlagsbeilage d​er Süddeutschen Zeitung u​nd im halben Format dieser Zeitung u​nd zuletzt n​och wöchentlich i​m Format d​er Zeitung veröffentlichten Stadtanzeigers.[4] Bei d​er Ausweitung d​es Lokalteils d​er Süddeutschen Zeitung w​urde der Münchner Stadtanzeiger 1997 eingestellt.[5]

Logo des "Münchner Stadtanzeigers" 1996

Einzelnachweise

  1. http://daten.digitale-sammlungen.de/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1169637736&recherche=ja&ordnung=sig
  2. http://www.sueddeutscher-verlag.de/info/facts/geschichte
  3. Süddeutsche Zeitung vom 28. Juni 2016
  4. http://www.muenchen.info/soz/presse/ru_2009-125.pdf
  5. http://www.sueddeutscher-verlag.de/info/facts/geschichte
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