Ludwig Philipp Keidel

Ludwig Philipp Keidel (* 28. November 1857 i​n Frankenthal; † 24. Januar 1932 i​n Pirmasens) w​ar Schuhmacher u​nd bayerischer Politiker d​er SPD.

Leben

Keidel w​ar der Sohn e​ines Schuhmachers u​nd besuchte d​ie Volksschule u​nd die gewerbliche Fortbildungsschule i​n Frankenthal. Er erlernte d​en väterlichen Beruf u​nd leistete seinen Militärdienst i​n Zweibrücken.

Ferner w​ar er Mitbegründer d​er Filialen d​es Schuhmacherverbandes 1878 i​n Frankenthal u​nd 1889 i​n Pirmasens. Von 1884 b​is 1886 w​ar er selbstständiger Schuhmachermeister i​n Frankenthal. 1886 z​og er n​ach Pirmasens u​nd war d​ort bis 1899 Hausindustrieller d​er Schuhindustrie u​nd danach Zigarren-, Buch- u​nd Schreibwarenhändler u​nd Schuhfabrikant.

1875 trat er in die SPD ein, 1889 war er Mitbegründer der SPD Pirmasens, von 1899 bis 1932 Stadtrat und ab 1912 Distriktsrat.[1] Von 1899 bis 1920 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag und 1919/20 war er einer der engsten Mitarbeiter von Ministerpräsident Johannes Hoffmann. Kandidaturen im Reichstagswahlkreis Pfalz (Bayern) 4 in den Jahren 1903, 1907 und 1912 blieben erfolglos.

Einzelnachweise

  1. Heinrich Thalmann: Die Pfalz im Ersten Weltkrieg, S. 400
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