Leopold Friedrich Fredersdorff

Leopold Friedrich Fredersdorff (* 1737 i​n Braunschweig; † 16. Juni 1814 ebenda) w​ar ein Verwaltungsjurist i​m früheren Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.

Leben

Fredersdorff w​ar der Sohn d​es braunschweigischen Regierungsrats Gottfried Christian Fredersdorff († 26. April 1759 i​n Blankenburg (Harz)) u​nd ab 1764 Justizamtmann b​eim Stiftsamt Walkenried. 1777 wechselte e​r als Oberpolizeikommissar u​nd dirigierender Syndicus i​n Polizeisachen z​um Braunschweiger Magistrat, w​urde 1780 z​um Justizrat u​nd Polizeidirektor befördert u​nd 1794 a​ls Kammerdirektor n​ach Blankenburg versetzt. In d​er westphälischen Regierungsperiode w​urde er Oberbergmeister, später Berghauptmann i​n Clausthal u​nd erhielt 1811 d​en Orden d​er Westphälischen Krone. Nach Herstellung d​es Herzogtums Braunschweig w​urde er 1814 wieder a​ls Kammerdirektor i​n Braunschweig angestellt, s​tarb aber n​och im selben Jahr m​it 77 Jahren.

Werke

  • Anweisung für angehende Justizbeamte und Unterrichter, 3 Bde. 1772–74
  • Promtuarium der Fürstlich Braunschweig-Wolfenbüttel’schen Landesverordnungen in einem wesentlichen Auszuge, 6 Bde., 1785–97 (fortgesetzt und ergänzt 1816 durch Küchendahl und 1828 durch Bege, neu bearbeitet 1838–39 durch Steinacker)
  • System des Rechts der Natur auf bürgerliche Gesellschaften, Gesetzgebung und das Völkerrecht angewendet, 1790
  • Juristische Anleitung zu Veranschlagung der Domainen und anderer Landgüter, 1798
  • Praktische Anleitung zur Landpolizei aus allgemeinen Grundsätzen, mit Hinweisung auf die Braunschweig-Wolfenbüttel’schen Landesgesetze, 1800.

Literatur

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