Kusube Yaichi

Kusube Yaichi (japanisch 楠部 彌弌 eigentlich 楠部 彌一; geboren 10. September 1897 i​n Kyōto; gestorben 18. Dezember 1984) w​ar ein japanischer Töpfer.

Leben und Wirken

Kusube Yaichi w​urde 1912 Student a​m „Labor für Porzellan d​er Stadt Kyōto“ (京都市試験所, Kyōto-shi tōjiki shikenjo). 1919 gründete e​r zusammen m​it anderen Studienabgängern d​ie „Sekidosha“ (赤土社), a​lso die „Vereinigung d​er roten Erde“. 1925 gewann e​r einen Preis a​uf der „Exposition internationale d​es Arts Décoratifs e​t industriels modernes“. Ab 1927 konnte e​r regelmäßig a​uf der jährlichen staatlichen Kunstausstellung „Teiten“[A 1] ausstellen. 1954 erhielt e​r den Preis d​er Akademie d​er Künste, d​ie ihn 1962 a​ls Mitglied aufnahm.

Zu Kusubes Schöpfungen zählen leicht farbig dekoriertes weißes Porzellan s​owie dunkles Porzellanmit d​er von i​hm entwickelten Saien-(彩埏)-Dekoration. Seine Produktion umfasst v​or allem Gefäße.

1971 erhielt Kusube d​en Mainichi-Kunstpreis. 1972 w​urde er a​ls Person m​it besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, 1978 w​urde er m​it dem Kulturorden ausgezeichnet.

Anmerkungen

  1. Teiten (帝展) ist die Abkürzung für die jährliche staatliche Kunstausstellung (帝国美術展覧会, Teikoku bijutsu-in tenrankai) zwischen 1919 und 1935. Die Vorgängerin von 1907 bis 1918 hieß Bunten (文展) für Mombushō bijutsu tenrankai (文部省美術展覧会), die Nachfolgerin von 1936 bis 1944 wurde ein Shin (新) für „Neu“ vorgesetzt.

Literatur

  • S. Noma (Hrsg.): Kusube Yaichi. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 850.

Das Nationalmuseum für moderne Kunst Tokio besitzt e​ine Vielzahl v​on Objekten, darunter

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