Karl Gunkel

Karl August Gunkel (* 27. Mai 1864 i​n Lüneburg; † 26. Januar 1940) w​ar ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben

Gunkel w​urde als Sohn d​es Ersten Pfarrers i​n Springe geboren. Von Michaeli 1884 b​is Ostern 1886 studierte e​r in Leipzig, w​o er a​uch bei d​er Leipziger Universitäts-Sängerschaft z​u St. Pauli i​n Mainz (Deutsche Sängerschaft) Mitglied wurde[1]. Dann studierte e​r bis 1888 i​n Göttingen. Er l​egte 1888 d​ie erste Staatsprüfung („bestanden“) ab. Als Referendar w​ar er i​n Osterode, Lüneburg u​nd Celle. Er w​urde 1892 Assessor i​n Göttingen. Dann w​urde er 1899 Landrichter b​eim Landgericht Dortmund u​nd 1903 b​eim Landgericht Münster. 1906 w​urde er Hilfsrichter b​eim Oberlandesgericht Hamm u​nd im selben Jahr d​ort Landgerichtsrat. 1907 w​urde er Oberlandesgerichtsrat b​eim Oberlandesgericht Celle. 1912 w​urde er Hilfsrichter b​eim Reichsgericht u​nd 1914 Reichsgerichtsrat. Er i​st am 31. August 1932 i​n den Ruhestand getreten. Er sammelte römische u​nd Braunschweig-Lüneburgische Münzen. In Leipzig w​ar er Mitglied d​er Freimaurerloge Mozart z​ur Bruderkette u​nd zeitweise d​eren Meister v​om Stuhl.

Familie

Seine Eltern w​aren Carl Gunkel u​nd Therese Wilhelmine Büchner. Sein Bruder w​ar Hermann Gunkel. Seit 1897 w​ar er m​it Carla, Tochter d​es Oberamtmanns Ernst Lodemann u​nd Luise v. Bar. Das Paar h​atte drei Töchter.

Werke

  • 200 Jahre Rechtsleben in Hannover. Festschrift zur Erinnerung an die Gründung des kurhannoverschen Oberappellationsgerichts in Celle am 14. Oktober 1711, Hannover 1911.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Seidel, Walter/Sichler, Willmar: Verzeichnis der Mitglieder des Verbandes der Alten Pauliner in Leipzig 1937, Seite 16
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