Justus Flohr

Justus Flohr (* 4. Juni 1855 i​n Hamburg; † 13. Juni 1933 i​n Bad Pyrmont) w​ar ein deutscher Ingenieur.

Leben

Nach Abschluss seiner Prüfung i​n Mittweida begann Justus Flohr s​eine berufliche Laufbahn 1878 a​ls praktischer Maschinenbauer b​ei der Stettiner Vulcan-Werft, w​o er später Konstrukteur wurde. Nach e​inem dreijährigen beruflichen Schottland-Aufenthalt kehrte e​r zur Vulcan-Werft zurück, w​o er beruflich b​is zum Prokuristen aufstieg. Nach e​iner einjährigen Tätigkeit b​ei der Schiffswerft Odero i​n Sestri Ponente w​urde Flohr leitender Maschinenbaudirektor d​er Vulcan-Werft. 1909 w​urde er Vorsitzender d​es Direktoriums. Unter Flohrs Leitung w​urde das Schiff Kaiser Wilhelm d​er Große gebaut, d​as zeitweise Trägerin d​es Blauen Bandes war.

Flohr w​ar seit 1884 Mitglied d​es Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).[1] Er vertrat d​en VDI b​eim Deutschen Ausschuß für Technisches Schulwesen (DATSCH).[2] Zudem w​ar er Gründungsmitglied d​er Schiffbautechnischen Gesellschaft.

Flohr w​ar ab 1889 m​it Käthe, geborene Jüngermann, verheiratet, m​it der e​r vier Kinder hatte.

Ehrungen

  • Geheimer Baurat
  • 1901: Grashof-Denkmünze des VDI
  • um 1912: Ehrenmitgliedschaft des Pommerschen Bezirksvereins des VDI[3]
  • 1914: Dr.-Ing. E. h.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Angelegenheiten des Vereines. In: Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure. Band 28, Nr. 1, 5. Januar 1884, S. 1.
  2. Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis 1910. Berlin 1910, S. 25.
  3. Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis 1912. Berlin 1912, S. 397.
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