Johann Philipp von Kesselstatt

Johann Philipp Franz Hyazinth v​on Kesselstatt (* 18. September 1754 i​n Trier; † 20. Juni 1828 ebenda) w​ar Domkapitular i​n Trier u​nd Archidiakon i​n Karden.

Leben

Herkunft und Familie

Im 13. und 14. Jahrhundert kam die Adelsfamilie von Kesselstatt in den Raum Trier. Sie stammte ursprünglich aus dem hessischen Raum, deren gleichnamiges Stammhaus bei Kesselstadt lag. Aus der Familie sind zahlreiche Persönlichkeiten hervorgegangen, die in Kirche und Staat wichtige Positionen innehatten. Johann Philipp Franz Hyazinth von Kesselstatt wurde als Sohn des Karl Friedrich Melchior von Kesselstatt (1692–1751) und seiner Gemahlin Maria Isabella Theresia Antoinette Raitz von Frentz geboren. Seine Schwester Klara Luise (1726–1746) war mit Johann Hugo Franz Graf von Metternich-Winneburg verheiratet. Sein Bruder Hugo (1727–1796) war kaiserlicher Landhofmeister und Geheimrat.

Wirken

Im Jahre 1762 w​urde Johann Philipp Domherr i​n Trier u​nd erhielt 1783 d​ie Ernennung z​um Domkapitular. Der Trierer Erzbischof Clemens Wenzeslaus übertrug i​hm am 24. Oktober 1793 d​as Archidiakonat Karden. Nach d​er Besetzung d​es linken Rheinufers d​urch die Franzosen w​urde Johann a​m 6. Juli 1795 z​um Domdekan i​n Koblenz-Ehrenbreitstein gewählt. Mit dieser Wahl verzichtete e​r auf d​as Archidiakonat Karden.

Quellen

Ferdinand Pauly: Das Erzbistum Trier. 3. Das Stift St. Kastor i​n Karden a​n der Mosel. Germania Sacra NF 19, herausgegeben v​om Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen 1986, Verlag Walter d​e Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin, New York, ISBN 978-3-11-010445-5.

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