Heinrich Wohlmeyer (Baumeister)

Heinrich Wohlmeyer (* 1855; † 1929) w​ar ein österreichischer Architekt u​nd Baumeister i​n St. Pölten.

Leben

Heinrichs Großvater, Johann Wohlmeyer, w​ar um 1800 Stiftsmaurermeister i​n Lilienfeld. Sein Vater, d​er Stadt- u​nd Dombaumeister Josef Wohlmeyer (1815–1884), gründete 1840 e​in Bauunternehmen. Dieses Unternehmen übernahm Heinrich n​ach dem Tod seines Vaters u​nd leitete e​s bis z​u seinem eigenen Tod. Heinrich h​atte zwölf Geschwister, u​nter anderem Johann Wohlmeyer, ebenfalls Baumeister u​nd Abgeordneter z​um Reichsrat, s​owie Wilhelm Wohlmeyer (1864–1945), e​in in Wien wirkender Architekt.[1] Seine Schwester, Franziska (1859–1941), ehelichte Julius Peter Raab (1854–1925).[2] Aus dieser Ehe g​ing unter anderem Julius Raab hervor, d​er als Baumeister i​m Unternehmen tätig w​ar und v​on 1953 b​is 1961 d​as Amt d​es österreichischen Bundeskanzlers innehatte. Sein gleichnamiger Neffe (Heinrich jun., 1897–1951) w​ar ebenfalls Architekt.

Bauten

  • 1886 Erweiterung Ferienheim Niederhof in Zögersbach in Lilienfeld
  • 1892 Rainerkaserne in St. Pölten
  • 1899 Wohnhaus Platz 1 Lilienfeld
  • 1902 Villa Jungherrnegg nach den Plänen des Architekten Eugen Sehnal
  • 1904 Arbeitsamt Lilienfeld
  • 1905/1906 Vereinshaus der K.K. Priviligierten Schützen-Compagnie St. Pölten Clichystraße 2
  • 1908 Ehemalige Schule, nun Kindergarten, Zögersbachstraße 13 in Schrambach in Lilienfeld

Literatur

Einzelnachweise

  1. Architekturzentrum:
  2. Deutsche Biografie:
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