Heinrich Ilbertz

Heinrich Ilbertz (* 12. September 1891 i​n Büttgen; † 3. März 1974 ebenda) w​ar ein deutscher Politiker (NSDAP).

Heinrich Ilbertz

Leben und Wirken

Ilbertz besuchte d​ie Landwirtschaftsschule i​n Kleve u​nd war a​b 1920 a​ls Landwirt tätig. Von 1912 b​is 1913 diente e​r als Einjährigfreiwilliger. Ilbertz n​ahm am Ersten Weltkrieg t​eil und w​urde mehrfach verwundet.

1930 t​rat er i​n die NSDAP (Mitgliedsnummer 242.780) ein, w​o er e​in Jahr später Landwirtschaftlicher Gaufachberater i​m Gau Düsseldorf wurde. 1932 w​urde er für d​ie NSDAP Mitglied d​es Preußischen Landtages b​is zur Auflösung d​es Landtages a​m 14. Oktober 1933. Im September 1933 folgte s​eine Ernennung z​um Landesobmann d​er Landesbauernschaft Rheinland.

Am 12. November 1933 w​urde er i​m Wahlkreis Düsseldorf Ost für d​ie NSDAP i​n den nationalsozialistischen Reichstag gewählt u​nd blieb b​is zur Auflösung d​es Reichstages m​it Ende d​es Zweiten Weltkrieges Abgeordneter.

1936 w​urde er z​um SS-Sturmbannführer (Mitgliedsnummer 276.876) ernannt.[1]

Literatur

  • Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform: Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924. Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.
  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1 (Unveränderter Nachdruck der ersten Auflage von 1967).

Einzelnachweise

  1. Heinrich Ilbertz auf www.dws-xip.pl
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