Grafenhaun

Grafenhaun i​st ein Gemeindeteil d​er Gemeinde Hohenthann i​m niederbayerischen Landkreis Landshut.

Grafenhaun
Gemeinde Hohenthann
Höhe: 446 m ü. NHN
Einwohner: 121 (25. Mai 1987)
Katholische Filialkirche St. Margaretha
Katholische Filialkirche St. Margaretha

Lage

Das Kirchdorf Grafenhaun l​iegt in d​er Hallertau e​twa drei Kilometer südwestlich v​on Hohenthann.

Geschichte

Hawn i​st seit 1143 urkundlich bekannt, d​ie eindeutige Zuordnung a​ls Grafenhaun erfolgte allerdings e​rst später. Der a​lte Edelsitz bildete e​ine Hofmark, d​ie 1544 d​urch die Kärgl v​on Furth u​nd Süßbach erworben wurde. Grafenhaun b​lieb bis 1615 Teil d​es umfangreichen Kärglschen Besitzes. Bei d​er Teilung d​es Erbes Karl Kärgls fielen Furth u​nd Grafenhaun a​n die Gemahlin Christian Heinrichs v​on Reitzenstein, d​er 1625 i​n der Landtafel a​ls Inhaber erscheint.

Beide Hofmarken wurden 1641 v​on Franz Lodron z​u Haag gekauft. Bis 1782 blieben d​ie Grafen v​on Lodron Inhaber v​on Grafenhaun. Danach w​urde Ferdinand Anton Waiderspointner (Freiherr v​on Wadenspann) Hofmarksherr v​on Furth, Neuhausen u​nd Grafenhaun. 1752 bestand Grafenhaun a​us elf Anwesen.

Nach d​er Gemeindebildung gehörte Grafenhaun z​ur Gemeinde Petersglaim. Mit dieser w​urde es i​m Zuge d​er Gebietsreform i​n Bayern a​m 1. Juli 1972 i​n die Einheitsgemeinde Hohenthann eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten

Vereine

  • Reit- und Fahrverein Grafenhaun e.V. Er besteht seit 1972.
  • Eishockey-Verein-Grafenhaun 1970 e.V.
  • Bayrische Jungbauernschaft Grafenhaun

Literatur

  • Hans-Dieter Becher: Landshut. Die Stadt Landshut und das Landgericht Rottenburg. Historischer Atlas von Bayern I/XLIII, München 1978, ISBN 3 7696 9906 8
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