Gottschalk Timmermann

Gottschalk Timmermann (* i​n Riga; † 7. Februar 1570 i​n Lübeck) w​ar Kaufmann u​nd Lübecker Ratsherr.

Leben

Der a​us Riga n​ach Lübeck zugewanderte Kaufmann Gottschalk Timmermann w​urde 1559 i​n den Lübecker Rat erwählt. 1561 w​ar er gemeinsam m​it dem Ratssyndicus Johann Rudel Gesandter d​er Stadt b​ei der Krönung v​on König Erik XIV. v​on Schweden. Im Folgejahr 1562 w​ar er i​n einer Lübecker Gesandtschaft gemeinsam m​it dem Ratsherrn Johann Kerkring u​nd einem Ratssekretär erneut b​ei Erik XIV., u​m die Lübecker Handelsprivilegien i​n Schweden bestätigen z​u lassen. Den Ausgang dieser für Lübeck w​ie seine Gesandten desaströsen diplomatischen Mission beschrieb d​er Lübecker Chronist Reimar Kock.[1] Im Jahr 1563, d​em Jahr d​es Ausbruchs d​es Dreikronenkrieges, w​ar Timmermann a​ls Gesandter Lübecks i​n Antwerpen, w​o er d​en Vertrag über d​ie Verlegung d​es Brügger Hansekontors n​ach Antwerpen u​nd dessen Begründung d​ort abschloss. Er vertrat d​ie Stadt a​uf den Hansetagen 1564 u​nd 1566 i​n Lübeck.

Timmermann w​ar in erster Ehe m​it einer Tochter d​es Lübecker Ratsherrn Hinrich Kerckring verheiratet; i​n zweiter Ehe m​it einer Tochter d​es Ratsherrn Lambert v​on Dalen. Er bewohnte d​as Haus Königstraße 35 i​n Lübeck.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Übertragung ins Hochdeutsche durch Eduard Pabst in Das Inland. Eine Wochenschrift für Liv-, Ehst- und Kurlands Geschichte..., 1849, Nr. 36 vom 5. September 1849 (Digitalisat)
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