Giwi Onaschwili

Giwi Onaschwili (georgisch გივი ონაშვილი; * 27. Juli 1947 i​n Patardseuli, Kachetien, Georgische SSR) i​st ein ehemaliger sowjetischer Judoka, d​er in d​en 1970er Jahren i​m Schwergewicht antrat. Er gewann e​ine olympische Bronzemedaille u​nd zwei Europameistertitel.

Giwi Onaschwili (1972)

Sportliche Karriere

Der 1,92 m große Athlet v​on Kolmeurne Tiflis verlor b​ei den Judo-Europameisterschaften 1969 i​n Ostende i​m Finale g​egen den Niederländer Willem Ruska.[1] Bei d​en Weltmeisterschaften 1969 i​n Mexiko-Stadt verlor e​r gegen d​en Westdeutschen Klaus Glahn u​nd erhielt d​ie Bronzemedaille. 1970 gewann Onaschwili m​it der sowjetischen Mannschaft d​ie Mannschaftseuropameisterschaft g​egen das niederländische Team.[2] 1971 gewann Onaschwili d​ie Bronzemedaille b​ei den Europameisterschaften i​n Göteborg. 1972 erreichte e​r in Voorburg d​as Europameisterschaftsfinale, verlor dieses a​ber gegen Ruska. Bei d​en Olympischen Spielen 1972 i​n München besiegte Onaschwili i​m Viertelfinale d​en Japaner Motoki Nishimura u​nd verlor d​as Halbfinale g​egen Klaus Glahn. Ruska gewann d​as Finale g​egen Glahn, Onaschwili u​nd Nishimura erhielten d​ie Bronzemedaillen.[3] 1974 siegte Onaschwili i​m Schwergewichtsfinale d​er Europameisterschaften i​n London g​egen den Niederländer Chris Dolman, 1975 siegte e​r in Lyon i​m Finale d​er offenen Klasse g​egen seinen Landsmann Schota Tschotschischwili. 1976 unterlag e​r bei d​en Europameisterschaften i​n Kiew i​m Finale g​egen seine Landsmann Sergei Nowikow.

1970 w​ar Onaschwili sowjetischer Schwergewichtsmeister i​m Sambo, 1973 i​m Judo.[4]

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik III. Mexiko-Stadt 1968 – Los Angeles 1984. Sportverlag Berlin 2000, ISBN 3-328-00741-5

Fußnoten

  1. Alle Ergebnisse, soweit nicht anders angegeben, folgen der Darstellung in der Ergebnisdatenbank von judoinside.com; sport-komplett.de zeigt die gleichen Ergebnisse.
  2. Mannschaftseuropameisterschaften auf sport-komplett.de
  3. Volker Kluge: Die Chronik III, S. 281f
  4. Giwi Onaschwili in der Datenbank von Sports-Reference (englisch; archiviert vom Original)
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