Gerhard Fleischhut

Gerhard Fleischhut (* 28. April 1923 i​n Wilhelmshaven; † 4. Juli 1978 i​n Koblenz) w​ar ein deutscher Maler u​nd Graphiker.

Biografie

Fleischhut war der jüngste Sohn des Marineoffiziers Martin Fleischhut und von Luise Fleischhut. Der Bordfotograf Richard Fleischhut (1881–1951) war sein Onkel. Er wuchs in Wilhelmshaven auf und absolvierte bis 1941 eine Lehre in einem Radiogeschäft.
Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1943 schwer verletzt. Von 1944 bis 1945 studierte er bei Rudolf Hengstenberg an der Nordischen Kunsthochschule in Bremen. Von 1945 bis 1946 war er erneut Soldat bzw. Kriegsgefangener. Er und seine Frau wohnten seit 1947 in Gudendorf südlich von Cuxhaven.

Seit 1941 w​ar Fleischhut a​ls Maler tätig u​nd seit 1947 a​ls freischaffender Künstler, d​er zudem m​it Nebenbeschäftigungen seinen Unterhalt verdiente. Er w​ar zeitweise Mitglied d​er Künstlervereinigung Bakegilde u​nd des Bundes Bildender Künstler (BBK) i​n Cuxhaven-Stade. Er w​ar bei vielen Ausstellungen vertreten, d​avon 1976 u​nd 1977 a​ls Einzelausstellungen s​owie posthum 1980 u​nd 2001. Seine Frankreich-Reisen w​aren prägend für s​ein Werk, bestehend a​us Aquarellen, Druckgraphiken u​nd Zeichnungen s​owie einigen Ölgemälden u​nd wenigen Glasmalereien.

1963 zog Fleischhut nach Koblenz und er war als Graphiker an der Schule der Bundeswehr für Innere Führung in Koblenz-Pfaffendorfer Höhe tätig. Ab 1963 entstanden in seiner künstlerischen Umbruchphase verstärkt Collagen und Materialbilder.
1969 war er beschäftigt am Mittelrhein-Museum, Koblenz. Neben seinen hauptberuflichen Beschäftigungen war er zehn Jahre Dozent für Graphik an der Volkshochschule in Koblenz.[1][2]

Werke

Aquarelle, ÖL, Wachs, Graphiken, Zeichnungen, Collagen u​nd Materialplatten[3]

Einzelnachweise

  1. Biographie auf seiner Webseite
  2. Stadtwiki Cuxhaven: Fleischhut, Gerhard.
  3. Gerhard Fleischhut: Werk
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