Georges Eleosippe Aubert

Georges Eleosippe Aubert (* 25. April 1871 i​n Lannes b​ei Rolampont; † 13. Juli 1933 i​n Montbeton) w​ar ein französischer Missionar u​nd Pflanzensammler.

In der Schule in Langres (Haute Marne) fiel Aubert durch ausgezeichnete Leistungen auf. Am 7. September 1891 trat er in das Séminaire des Missions Etrangères ein. Er wurde am 9. März 1895 zum Diakon und am 30. Juni 1895 in Langres zum Priester geweiht. Am 15. August 1895 brach er zu einer Missionsreise nach Tibet auf. 1895–1901 wirkte er in Kangding, bis er nach Frankreich zurückberufen wurde, um eine Direktorstelle am Institut anzutreten.

1915 wurde Aubert eingezogen und arbeitete vor allem als Übersetzer. 1933 starb er an Zungenkrebs und wurde auf dem Friedhof des Sanatoriums St. Raphaël in Montbeton begraben.

Botanische Interessen

Nach William T. Stearn führte Aubert Polygonum aubertii in Sechuan ein.[1] Der Botaniker Louis Henry benannte Polygonum aubertii (heute Fallopia baldschuanica) nach ihm. Nach den Angaben in der Harvard Datenbank arbeitete Georges Eleosippe Aubert in Burma und Indochina, was nach den Angaben in IRFA unrichtig ist. Vermutlich wurden hier zwei Personen namens G. Aubert verwechselt.

Einzelnachweise

  1. William Stearn: Stearns Dictionary of plant names. Cassell, London 1996, S. 56.
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