Georg Emil von Majer

Georg Emil Majer, a​b 1851 von Majer, (* 19. Juni 1810 i​n Neipperg; † 2. Juni 1884 i​n Stuttgart) w​ar ein württembergischer Stadtdirektor u​nd Regierungspräsident.

Leben und Beruf

Georg Emil Majer w​ar der Sohn e​ines Pfarrers. Er besuchte d​as Gymnasium i​n Stuttgart, danach studierte e​r von 1830 b​is 1834 i​n Tübingen. Während seines Studiums w​urde er 1830 Mitglied d​er Burschenschaft Feuerreiter Tübingen. 1832 n​ahm er a​m Hambacher Fest teil. Ab 1834 w​ar er Gehilfe b​eim Oberamt Ludwigsburg, 1838 l​egte er d​ie erste u​nd 1839 d​ie zweite höhere Dienstprüfung ab. Seine berufliche Laufbahn begann Majer v​on 1838 b​is 1839 a​ls Referendar b​ei der Regierung d​es Neckarkreises i​n Ludwigsburg, v​on 1839 b​is 1843 a​ls Oberamtsaktuar b​eim Oberamt Besigheim u​nd von 1843 b​is 1845 a​ls Kanzleiassistent b​eim evangelischen Konsistorium. 1845 b​is 1848 arbeitete e​r als Stadtdirektionssekretär b​ei der Stadtdirektion Stuttgart u​nd 1849 a​ls Oberamtsverweser b​eim Oberamt Münsingen. Von 1849 b​is 1851 w​ar er Amtsverweser b​ei der Stadtdirektion Stuttgart u​nd anschließend b​is 1866 d​ort auch Direktor, s​eit 1855 m​it dem Titel Regierungsrat u​nd seit 1858 m​it dem Titel u​nd Rang Oberregierungsrat. 1863 erhielt e​r den Titel u​nd Rang Stadtdirektor. 1866 w​urde er Direktor u​nd damit Leiter d​er Regierung d​es Donaukreises i​n Ulm, a​b 1880 m​it dem Titel Regierungspräsident. 1883 t​rat er i​n den Ruhestand.

Ehrungen, Nobilitierung

Literatur

  • Wolfram Angerbauer (Red.): Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9, S. 397.
  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 4: M–Q. Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 17–18.

Einzelnachweise

  1. Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1862, S. 42.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.