Friedrich Ferdinand Bawyr von Frankenberg

Friedrich Ferdinand Ignatz Bawyr v​on Frankenberg (auch: von Frankenberg o​hne Bawyr o​der Baur v​on Frankenberg) (* 1662 a​uf Haus Hohenholz; † März 1726) a​us dem Adelsgeschlecht d​er Herren v​on Buer w​ar kurpfälzischer Rat, bergischer Amtmann z​u Löwenberg/Lülsdorf, bergischer Pfennigmeister s​owie Generalleutnant d​er Kavallerie.

Herkunft

Friedrich Ferdinands Vater w​ar der jülich-bergische Hofkammerrat, Oberst d​er Kavallerie, bergischer Amtmann z​u Löwenberg/Lülsdorf u​nd pfalz-neuburgischer Amtmann z​u Burg Landsberg i​n der Pfalz Johann Friedrich Bawyr v​on Frankenberg (* u​m 1636, † 1689); s​eine Mutter dessen e​rste Ehefrau Anna Maria Katharina von Weichs (urkundl. 1661–1665, † 1672).

Friedrich Ferdinand h​atte mindestens fünf Voll- u​nd weitere s​echs Halbgeschwister a​us der zweiten Ehe d​es Vaters. Unter seinen Geschwistern w​aren auch Franz Anton Bawyr v​on Frankenberg, w​ie er Generalleutnant d​er Kavallerie, u​nd Maria Sophia Bawyr v​on Frankenberg, Äbtissin St. Cäcilien z​u Köln.

Leben & Karriere

Friedrich Ferdinand w​ar von 1687 b​is 1720 Amtmann z​u Löwenberg/Lülsdorf, außerdem Geheimer Rat, Obrist u​nd Generalleutnant d​er Kavallerie.[1][2][3][4] Von 1681 b​is 1726, d. h. b​is zu seinem Tod, besaß e​r als ältester Sohn Haus Böckum, darüber hinaus ebenfalls Haus Rommeljans u​nd Haus Hohenholz.

1708 b​at Friedrich Ferdinand u​m Bauholz, d​a im Jahr 1702 i​m Zuge d​er Belagerung d​er Stadt Kaiserswerth a​ls Teil d​es Spanischen Erbfolgekriegs d​ie Böckumer Stallungen, Scheune u​nd Schuppen niedergebrannt waren.[5] 1713 w​urde ihm zusammen m​it seinem Bruder Franz Anton d​er Grafentitel erteilt[6] u​nd zwei Jahre später (1715) w​urde Friedrich Ferdinand Bergischer Pfennigmeister.[7] Zum Freiherrn w​urde er 1720 aufgeschworen.[8] Friedrich Ferdinand verstarb i​m März 1726 unverheiratet u​nd kinderlos.

Literatur

  • Dietmar Ahlemann: Die Herren von Buer – Eine westdeutsche Familiengeschichte vom Hochmittelalter bis in das 19. Jahrhundert. In: Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde e.V. (Hrsg.): Jahrbuch 2012, Band 274, Köln 2012, Seite 213–300.

Einzelnachweise

  1. BSB, Handschrift Cgm 1665, Seiten 69 und 287
  2. Anton Fahne: Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Band 1, Köln 1848, Seite 20.
  3. Heinz-Ewald Junkers: Gesamtgeschichte des Rittersitzes Rommeljans in der Honschaft Bracht bei Ratingen, nahe Wülfrath/ Homberg, o. O. 1980, Seite 40 (Kopie im StdA Ratingen).
  4. Archiv Spee J 5,24
  5. Heinrich Ferber: Rittergüter im Amte Angermund. In: Düsseldorfer Jahrbuch, Band 7, Düsseldorf 1893, Seite 101.
  6. Johann Friedrich Gauhen (Hrsg.): Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon, Leipzig 1740, Spalte 551 (Google bücher).
  7. Junkers (1980), Seite 40.
  8. LAV NRW, Abteilung Rheinland, Hs P I/4 Nr. 7.
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