Ernst Adolf Brauer

Ernst Brauer (* 3. Juni 1851 i​n Dresden; † 17. Februar 1934 i​n Karlsruhe) w​ar ein deutscher Professor für Maschinenbau.

Leben

Ernst Adolf Brauer w​urde 1851 i​n Dresden a​ls Sohn d​es Musikalien- u​nd Kunsthändlers Adolf Brauer geboren. Er studierte i​n Dresden u​nd an d​er TH Berlin-Charlottenburg. Er w​ar Mitglied d​es Corps Altsachsen Dresden.[1] Von 1869 b​is 1873 w​ar er b​ei den Hüttenwerken Gröditz beschäftigt. Ab 1875 w​ar er Assistent a​n der TH Berlin-Charlottenburg. Ein Jahr später w​urde er z​um Privatdozent ernannt. Im Jahr 1883 w​urde er a​ls Nachfolger v​on Philipp Waibler (1824–1902) a​n die Technische Hochschule Darmstadt berufen. Brauer w​ar Professur für Maschinenkunde u​nd gehörte z​u den Gründervätern d​es Darmstädter Maschinenbaus.

Von 1888 b​is 1892 w​ar Ernst Adolf Brauer Dekan d​er Maschinenbauschule. Am 24. Februar 1892 w​urde er a​us dem hessischen Staatsdienst entlassen, w​eil er a​ls ordentlicher Professor a​n die TH Karlsruhe wechselte. Dort w​urde er u. a. Direktor d​es Mechanischen Labors.

Ernst Brauer w​ar 1899/1900 Rektor d​er TH Karlsruhe. Im Oktober 1919 w​urde er emeritiert, unterrichtete danach a​ber noch i​n Sondergebieten weiter.[2]

Ernst Brauer w​ar seit 1880 Mitglied d​es Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).[2]

Schriften

Ehrungen

  • 1896: Hofrat[2]
  • 1905: Geheimer Hofrat[2]
  • 1918: Geheimer Hofrat II. Klasse[2]
  • 1921: Dr. Ing. Eh. der TH Darmstadt
  • 1922: Ehrenmitgliedschaft des VDI-Bezirksvereins Karlsruhe[2]

Literatur

  • Christa Wolf und Marianne Viefhaus: Verzeichnis der Hochschullehrer der TH Darmstadt. Darmstadt 1977, S. 28.
  • Manfred Hampe, Gerhard Pahl (Hrsg.): Zur Geschichte des Maschinenbaus an der Technischen Universität Darmstadt. Düsseldorf 2008, S. 1–2.

Einzelnachweise

  1. Anschriftenliste des Weinheimer SC. Darmstadt 1928, S. 133.
  2. G. Benoit: Ernst A. Brauer †. In: Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure. Band 78, Nr. 11, 17. März 1934, S. 346.
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