Eduard Tecklenborg

Eduard Noltenius Hiram Paulding Tecklenborg (* 1. August 1849 i​n Bremen; † 9. Oktober 1926 i​n Bremen) w​ar ein deutscher Kaufmann, Reeder u​nd Werftbesitzer.

Biografie

Familiengrab Tecklenborg auf dem Waller Friedhof

Tecklenborg w​ar eines v​on fünf Kindern d​es Reeders u​nd Werftbesitzers Franz Tecklenborg (1807–1886) u​nd dessen zweiter Ehefrau Wilhelmine Tecklenborg, geborene Brandorff (1821–1893). Namensgeber w​ar sein Onkel, d​er Bremer Kaufmann Johann Conrad Eduard Noltentius (1807–1844). Taufpate w​ar der amerikanische Konteradmiral Hiram Paulding (1797–1878), d​er im Jahr 1849 m​it seiner Fregatte USS St. Lawrence Bremen besuchte.

Tecklenborg t​rat 1868 i​n die Reederei u​nd Segelmacherei seines Vaters e​in und w​urde 1872 Prokurist d​es väterlichen Unternehmens i​n Bremen u​nd auch Prokurist, zusammen m​it Georg Wilhelm Claussen, d​er Johann C. Tecklenborg Werft i​n Bremerhaven. Nach d​em Tode seines Onkels Johann Carl Tecklenborg w​urde er 1874 Teilhaber d​er Werft u​nd verantwortete d​ie kaufmännische Leitung. Claussen führte d​ie Werft a​ls technischer Leiter.

Am 16. Oktober 1871 leistete e​r den Bremer Bürgereid.

1894 g​ab Tecklenborg d​ie Reederei u​nd bereits 1890 d​ie Segelmacherei auf. 1897 w​urde die Werft e​ine Aktiengesellschaft u​nd Tecklenborg w​urde Mitglied i​m Vorstand. 1908 wechselte e​r vom Vorstand d​er Werft i​n den Aufsichtsrat. Aktiv w​ar er i​n der Handelskammer Bremen.

Eduard Tecklenborg w​ar im Jahr 1899 e​iner der Gründungsmitglieder d​er Schiffbautechnischen Gesellschaft i​n Berlin.[1] Er gehörte a​uch dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) u​nd dem Unterweser-Bezirksverein d​es VDI an.[2]

Im Haus Seefahrt w​urde er 1903 Vorsteher u​nd 1908/09 Verwaltender Vorsteher.

Der Unternehmer Fritz Tecklenborg (1888–1964) w​ar sein Sohn u​nd Firmenerbe.

Eduard Tecklenborg w​urde im Familiengrab Tecklenborg a​uf dem Waller Friedhof i​n Bremen bestattet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Eike Lehmann: 100 Jahre Schiffbautechnische Gesellschaft. Springer-Verlag, Berlin, ISBN 3-540-64150-5, S. 491.
  2. Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis 1914. Berlin 1914, S. 380.
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