Eberhard Freiherr von Scheurl

Eberhard Freiherr Scheurl v​on Defersdorf (* 11. Mai 1873 i​n Nürnberg; † 27. April 1952 i​n Fischbach) w​ar ein deutscher Jurist u​nd Hochschullehrer a​n der Handelshochschule Nürnberg.

Leben

Eberhard gehörte z​ur Nürnberger Patrizierfamilie Scheurl v​on Defersdorf. Nach d​em Abitur a​m Melanchthon-Gymnasium Nürnberg studierte v​on Scheurl Jura. Während seines Studiums w​urde er i​n Erlangen 1891 Mitglied d​er Burschenschaft d​er Bubenreuther.[1] 1897 w​urde er a​n der Universität Erlangen promoviert. 1922 w​urde er z​um ordentlichen Professor für Staats- u​nd Verwaltungsrecht a​n der Handelshochschule Nürnberg berufen. 1926 w​urde er zusätzlich Honorarprofessor a​n der Universität Erlangen. Er w​ar von 1925 b​is 1946 Präses d​es Pegnesischen Blumenordens. Im November 1933 unterzeichnete e​r das Bekenntnis d​er deutschen Professoren z​u Adolf Hitler. Von 1935 b​is 1937 w​ar er stellvertretender Vorsitzender d​es Martin-Luther-Bunds u​nter Friedrich Ulmer.

Schriften

  • Die Annahme an Kindesstatt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, Jur. Dissertation, Erlangen 1897
  • Einführung in das verwaltungsrechtliche Denken, unter besonderer Berücksichtigung der bayerischen Praxis, Erlangen 1927

Literatur

  • Eberhard Freiherr Scheurl von Defersdorf: Sitzung zum Gedächtnis d. ersten Lehrers für öffentliches Recht an der Hochschule in Nürnberg am 7. Juli 1952, 1953

Einzelnachweise

  1. Ernst Elsheimer (Hrsg.): Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande vom Wintersemester 1927/28. Frankfurt am Main 1928, S. 446.
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