Dietrich Otto von Korff gt. Schmising zu Tatenhausen

Dietrich Otto v​on Korff gt. Schmising z​u Tatenhausen (* 1. August 1651; † 27. August 1727 i​n Münster) w​ar Geheimrat i​m Hochstift Münster.

Leben

Herkunft und Familie

Dietrich Otto w​uchs als Sohn d​es Kaspar Heinrich v​on Korff gen. Schmising (1616–1690, Amtsdroste i​n Iburg) u​nd seiner Gemahlin Anna Margaretha v​on Neuhof z​u Horstmar zusammen m​it seiner Schwester Sybille Wilhelmina (∞ Rembert Jobst v​on Kerssenbrock z​u Brinke) u​nd seinen Brüdern Friedrich Matthias (Amtsdroste i​n Cloppenburg), Ferdinand (* 1666, Ritter d​es Malteserordens) u​nd Heinrich (Domherr u​nd Deputierter d​er Landespfennigkammer) i​n der uralten westfälischen Adelsfamilie von Korff auf.

Werdegang und Wirken

Nach Studien a​n den Universitäten i​n Aschaffenburg, Osnabrück, Paderborn u​nd Hildesheim immatrikulierte e​r am 28. Oktober 1668 a​m Collegium Germanicum e​t Hungaricum e​t Urbe i​n Rom u​nd erhielt d​urch päpstliche Bestimmung i​m Jahre 1669 e​ine Dompräbende i​n Münster u​nd 1674 i​n Hildesheim. Am 8. Oktober 1700 w​urde er weltlicher Hofrichter, münsterscher Vizedominus u​nd im Jahr darauf Wirklicher Landrat. Er w​ar Wirklicher Geheimer Rat u​nd Kriegsrat u​nd im Jahre 1722 Geheimer Rat i​n Hildesheim. Dietrich Otto w​ar Archidiakon i​n Elze. Er verzichtete 1726 a​uf seine münsterschen Präbenden zugunsten d​es Friedrich Christian v​on Fürstenberg, d​er als Platzhalter für s​eine Familie galt.

Sonstiges

Dietrich Otto w​ar zeitweise a​uch Vertreter d​es Cloppenburger Amtsdrosten Carl Otmar v​on Grothaus.

Literatur

  • Marcus Weidner: Landadel in Münster 1600–1760, Regensburg-Verlag
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