Dürrhof mit Forst- und Waldhaus

Dürrhof m​it Forst- u​nd Waldhaus, a​uch kurz Dürrhof, i​st eine Kleinsiedlung, d​ie auf d​er Gemarkung d​es Freudenberger Stadtteils Rauenberg i​m Main-Tauber-Kreis liegt.[1]

Dürrhof mit Forst- und Waldhaus
Dürrhof mit Forst- und Waldhaus
Dürrhof mit Forst- und Waldhaus

Geographie

Die Gemarkungen von Dürrhof, Rauenberg und Wessental nach einer Zeichnung aus dem Jahre 1894

Dürrhof m​it Forst- u​nd Waldhaus l​iegt etwa z​wei Kilometer nordwestlich v​on Rauenberg, e​twa vier Kilometer östlich v​on Freudenberg u​nd etwa v​ier Kilometer südwestlich v​on Boxtal. Der Dürrhof w​ird durch d​en Rauhbach entwässert, d​er einen Kilometer n​ach Rauenberg v​on links u​nd Westen i​n den Wildbach mündet, b​evor dieser wiederum e​twa einen Kilometer n​ach Boxtal v​on links u​nd Süden i​n den Main fließt.

Geschichte

Im Jahre 1178 w​urde Dürrhof erstmals urkundlich erwähnt a​ls Durreberch m​it Forst- u​nd Waldhaus, 1375 a​ls Dürreberc u​nd 1644 a​ls Dürrhof. Der Ort w​ar ursprünglich i​m Besitz d​es Bronnbacher Klosters. Im Jahre 1214 vergrößerte s​ich der Hof d​urch Schenkungen d​es Abtes v​on Seligenstadt, d​es Abtes v​on St. Jakob i​n Mainz u​nd des Albert v​on Tiefe. Später gehörte d​er Ort z​u Külsheim u​nd ab d​em 17. Jahrhundert z​um damals würzburgischen Amt Freudenberg,[1] d​as heute i​m baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis liegt. Auf d​em Messtischblatt Nr. 6222 „Nassig“ v​on 1881 w​ar der Ort a​ls Dürrhof m​it einem größeren Anwesen s​owie einer angrenzenden Kapelle verzeichnet.[2]

Am 31. Dezember 1972 w​urde die Gemeinde Rauenberg, z​u der Dürrhof gehörte, i​n die Stadt Freudenberg eingegliedert.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kulturdenkmale

Blick auf die Dürrhofkapelle

Rad- und Wanderwege

Dürrhof l​iegt am Radweg Liebliches Taubertal – d​er Sportive.[4][5]

Persönlichkeiten

Commons: Dürrhof mit Forst- und Waldhaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Landesarchiv Baden-Württemberg: Dürrhof, Wohnplatz. Online auf www.leo-bw.de. Abgerufen am 25. Februar 2017.
  2. Deutsche Fotothek. In: deutschefotothek.de. Abgerufen am 3. Februar 2021.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 480.
  4. „Der Sportive“ - Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.
  5. 2. Tagesetappe - Freudenberg bis Külsheim - Tourismusverband Liebliches Taubertal. In: liebliches-taubertal.de. Abgerufen am 3. August 2020.
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