Christoph Friedrich von Beneckendorff

Christoph Friedrich v​on Beneckendorff (* 1656 a​uf Gut Pammin i​n der Neumark; † 6. Dezember 1721) w​ar kurbrandenburger Generalmajor u​nd der Letzte d​er noch v​on Friedrich I. ernannt wurde. Er w​ar zuletzt Kommandant d​er Festung Kolberg.

Christoph Friedrich von Beneckendorf als Kornett, Ölgemälde von 1681.

Seine Eltern w​aren der Erbherr v​on Pammin Hans Kaspar von Beneckendorff u​nd dessen Ehefrau Erdmuth Lukretia v​on Beneckendorff a​us dem Haus Dekow. Sein Bruder w​ar der kursächsische Generalleutnant Kaspar Heinrich v​on Beneckendorff († 1729).

Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges ging er 1674 in brandenburger Dienste, 1675 nahm er an der Schlacht bei Fehrbellin teil. 1688 war er Hauptmann der Garde und am 20. April 1693 wurde er zum Major befördert. 1690 bis 1696 während des Spanischen Erbfolgekrieges nahm er am Feldzug am Rhein und in den Niederlanden teil. Dann am 29. Dezember 1696 wurde er zum Kommandanten von Kolberg ernannt. Am 26. Dezember 1698 wurde er zum Oberstleutnant der Garde und am 12. Februar 1704 Oberst. Am 4. November 1705 wurde er als Kommandant in die Festung Friedrichsburg bei Danzig versetzt. Am 20. September 1709 wurde er dann zum Generalmajor ernannt. Am 25. Dezember 1715 wurde er dann wieder als Kommandant nach Kolberg versetzt. Er starb am 6. Dezember 1721.

Familie

Er heiratete Dorothea Maria von Blankensee (* u​m 1675; † 1736) a​us dem Haus Schönwerder. Das Paar h​atte wenigstens e​ine Tochter:

  • Charlotte Luise (1700–1724)

Literatur

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