Carl Hauer

Carl Borromäus Hauer (* 10. Dezember 1847 i​n Reichenbach i​n Württemberg; † 9. März 1905 i​n Klotzsche[1]) w​ar ein deutscher Bildhauer u​nd Stuckateur.

Leben

Hauer w​ar Königlich-Preußischer Hofstuckateur u​nd spezialisiert a​uf den Einsatz v​on Kunstmarmor[2]. In Dresden-Altstadt (Seilergasse) betrieb e​r eine Firma für Rabitz-, Stuck- u​nd Bildhauerarbeiten s​owie Kunstmarmorfabrikation u​nd war a​m Umbau d​er Kreuzkirche Dresden (um 1900) beteiligt.

Im Jahre 1887 ließ e​r sich v​on dem Architekten Ernst Friedrich Giese d​ie heute denkmalgeschützte Villa Burgfrieden (siehe Liste d​er Kulturdenkmale i​n Klotzsche) i​n Klotzsche (heute Dresden-Klotzsche) bauen.

Hauer i​st auf d​em Alten Annenfriedhof i​n Dresden beigesetzt.

Werke

  • Pauluskirche in Groß-Lichterfelde bei Berlin (erbaut 1898–1900, Architekt: Fritz Gottlob, Bildhauer: Carl Hauer)
  • Romanisches Haus in Berlin (erbaut 1900–1901, Stuckarbeiten: Carl Hauer)[3]
  • Villa Löwenstein Berlin (erbaut 1901–02, Architekten: Kristeller und Sonnenthal, Bildhauerarbeiten von Carl Hauer)[4]
  • Altar in der Christus-Kirche in Dresden-Klotzsche (erbaut 1905–1907, Architekt: Woldemar Kandler, Ausführung des Altars in grauem Stuckmarmor von Carl Hauer)
  • König-Albert-Denkmal im Waldpark in Dresden-Klotzsche (errichtet 1905, nach 1945 zerstört)

Einzelnachweise

  1. Standesamt Klotzsche: Sterberegister. Nr. 16/1905.
  2. Ulrike Schröder: Beinahe die Zeit zurückgedreht – Villa in Klotzsche fast in Originalzustand von 1887 versetzt – Berühmter Architekt gestaltet schlossähnliche Anlage. In: Sächsische Zeitung, 26. August 2004, S. 24; zitiert in dresden-ferienwohnung-in-villa.de (Memento vom 1. März 2016 im Internet Archive; PDF)
  3. opus.kobv.de (PDF)
  4. archive.org
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