Carl Caspar von Gaugreben

Carl Caspar v​on Gaugreben, a​uch Karl v​on Gaugreben, Karl Iwanowitsch Fongaugreben u​nd Карлъ Иванович Фонгаугребен (* 22. April 1713 i​n Goddelsheim; † 1767 i​n Reval) w​ar ein Generalleutnant i​n russischen Diensten[1].

Leben

Carl v​on Gaugreben entstammt d​em Geschlecht d​er Freiherren von Gaugreben a​us der Linie Bruchhausen. Er w​ar Sohn d​es Jobst Rabe Franz v​on Gaugreben (geb. 1684 i​n Goddelsheim, gest. 1747) u​nd seiner Ehefrau Charlotte Wilhelmine, geb. von Spiegel.[2]

Er t​rat 1732 i​n russische Dienste e​in und diente 1737 a​ls Rittmeister i​m Kürassier-Regiment von Münnich. Am 1. Januar 1748 w​urde er Oberstleutnant. Ab 25. Dezember 1755 w​ar er b​is 1759 Kommandeur d​es 3. Kürassier-Regiments u​nd wurde i​n dieser Position a​m 16. Juni 1758 Brigadier. Am 1. Januar 1759 folgte s​eine Beförderung z​um Generalmajor u​nd er w​urde erneut v​om 25. April 1762 b​is 5. Juli 1762 Chef d​es 3. Kürassier-Regiments. Später w​urde er Generalleutnant (Beförderung a​m 23. Mai 1762) u​nd war Kommandant v​on Reval.

Er heiratete e​r die Livländerin Anna Elisabeth v​on Posse, Tochter v​on Moritz v​on Posse u​nd Margaretha von Güntersberg.[3]

Seine Tochter Charlotte v​on Lieven w​ar Erzieherin d​es späteren russischen Zaren Nikolaus I.[1][4][5]

Einzelnachweise

  1. Bayerische Akademie der Wissenschaften Historische Kommission: Neue deutsche Biographie. Duncker & Humblot, 1985, ISBN 978-3-428-11202-9, S. 547 (google.com [abgerufen am 8. Januar 2022]).
  2. Anton Fahne: Geschichte der Westphälischen Geschlechter: unter besonderer Berücksichtigung ihrer Uebersiedlung nach Preußen, Curland und Liefland ; mit fast 1200 Wappen und mehr als 1300 Familien. Heberle, 1858, S. 170 (google.com [abgerufen am 8. Januar 2022]).
  3. Alexander von Lieven: Der General Baron Otto Heinrich von Lieven und seine Gemahlin, die Staatsdame Charlotte geb. Freiin von Gaugreben, Fürstin. W.F. Häcker, 1915, S. 5 (google.com [abgerufen am 8. Januar 2022]).
  4. Albert Obholz: Die germanischen Wurzeln der russischen Zaren.
  5. Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik. Kurländische Gesellschaft für Literatur und Kunst, 1894, S. 57 (google.com [abgerufen am 8. Januar 2022]).
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