August Leo (Politiker)

August Leo (* 27. November 1861 i​n Teterow; † 1. Mai 1946 i​n Rostock) w​ar ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher u​nd Politiker (DNVP).

Leben

Leo besuchte d​as Gymnasium Carolinum i​n Neustrelitz. Ab Ostern 1882 studierte e​r Evangelische Theologie a​n den Universitäten Rostock[1], Leipzig u​nd Erlangen. Nach seinem Examen w​ar er zunächst a​ls Lehrer a​m Realgymnasium Ludwigslust tätig. 1890 erhielt e​r seine e​rste Pfarrstelle i​n Cramon. 1892 w​urde er 2. Pastor i​n Ludwigslust, 1897 1. Pastor. 1901 wechselte e​r als 3. Domprediger a​n den Schweriner Dom, w​o er 1906 i​n die Stelle d​es 2. Dompredigers aufrückte. 1907 ernannte i​hn der Großherzog z​um Superintendenten d​es Kirchenkreises Malchin. Ab 1916 w​ar er Vorsitzender d​er landeskirchlichen Prüfungskommission. 1918 erhielt e​r den Titel Konsistorialrat. 1921 w​ar er Mitglied d​er verfassunggebenden Landessynode.

Seit 1903 w​ar Leo Mitglied i​m Verein für mecklenburgische Geschichte u​nd Altertumskunde.

Abgeordneter

1919 w​urde August Leo a​ls Nachrücker für Bernhard Awolin Abgeordneter i​m Verfassunggebenden Landtag v​on Mecklenburg-Schwerin.

Literatur

  • Gustav Willgeroth: Die Mecklenburg-Schwerinschen Pfarren. Band 1, S. 501 sowie Nachtrag 1933, S. 69/70
  • Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Hinstorff Verlag, Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01301-6, S. 5832.
  • Andreas Frost: Aufbruch in die Demokratie. Landtage und Abgeordnete in Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin zwischen 1918 und 1920. Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2019, ISBN 978-3-9816439-7-8, S. 95.

Einzelnachweise

  1. Eintrag im Rostocker Matrikelportal
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