Altenhausen (Schwäbisch Hall)

Altenhausen i​st ein Ortsteil d​es Schwäbisch Haller Stadtteils Tüngental.

Altenhausen
Höhe: ca. 392 m ü. NHN
Wappen Unmuß von Altenhausen; Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600
Wappen Unmuß von Altenhausen; J. Siebmacher - Das Erneuerte und vermehrte Teutsche Wappenbuch..., Erster Theil, Nürnberg (Paulus Fürst) 1657, T. 115, siehe auch Band 5, T. 254

Geschichte

Ortschaft

Der Weiler i​st 1248 a​ls „Altenhusen“ belegt u​nd war comburgischer Besitz. 1972 w​urde der Ort gemeinsam m​it den anderen z​u Tüngental gehörigen Weilern Veinau, Otterbach, Ramsbach u​nd Wolpertsdorf n​ach Schwäbisch Hall eingemeindet.

Adel

Von 1228 b​is 1361 w​ar dieser Adel m​it Beinamen Unmaß v​on Altenhausen bzw. a​ls Unmuß v​on Altenhausen bekannt. Es w​aren limpurgische Dienstleute u​nd Patrizier v​on Schwäbisch Hall.

Burg

Im 13./14. Jahrhundert w​ar die Burg d​er Alten v​on Altenhausen belegt. In Schwäbisch Hall besaß Unmuß v​on Altenhausen e​inen Hof, w​orin sich e​ine im Jahr 1322 gestiftete Hauskapelle befand u​nd an d​eren Stelle v​on 1464 b​is 1467 d​ie gotische Hallenkirche St. Maria a​m Schuppach erbaut wurde.[1][2] Der Stiftung w​ar die Zerstörung d​er Burg Altenhausen d​urch die Schwäbisch Haller vorausgegangen. Ein Bruder d​es Unmuß v​on Altenhausen erbaute d​ie Burg neu. Der Burgstadel m​it See w​urde 1481 v​on den v​on Bachenstein a​n das Spital z​u Hall weitergegeben. Erhalten b​lieb der Burghügel zusammen m​it dem breiten Wassergraben, d​er ein Viereck bildet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Herta Beutter, Armin Panther (Hrsg.): Impressionen aus Hohenlohe. Ansichten aus Schwäbisch Hall und seiner Umgebung von Johann Friedrich Reik (1836 - 1904). (Anläßlich der Ausstellung "Impressionen aus Hohenlohe. Ansichten aus Schwäbisch Hall und seiner Umgebung von Johann Friedrich Reik (1836 - 1904)" vom 3. Juli bis 26. September 1999 im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall. Schwarz-weiß-Photogr. von Roland Bauer). Umschau/Braus, Heidelberg 1999, S. 180f. ISBN 3-8295-6322-1, S. 40 [St. Maria am Schuppach]
  2. Eugen Gradmann: Die Kunst- und Altertums-Denkmale der Stadt und des Oberamtes Schwäbisch-Hall. Paul Neff Verlag, Esslingen a. N. 1907, OCLC 31518382 (Textarchiv – Internet Archive). S. 56 Abgebrochene Wallfahrtskapelle zur hl. Maria in der Schuppachgasse und S. 88 Hall. Schuppachkirche (abgebrochen)
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