Alfred Erhart

Alfred Erhart (* 12. März 1928 i​n Freiburg i​m Breisgau; † 18. Januar 1984 i​n Stegen-Eschbach) w​ar ein deutscher Bildhauer.

Tabernakel in St. Urban (Freiburg im Breisgau), Legende des heiligen Urban I.

Nach d​em Abitur a​m Berthold-Gymnasium Freiburg 1947 studierte e​r bis 1952 a​n der Staatlichen Höheren Fachschule für Edelmetallgewerbe i​n Schwäbisch Gmünd. Dann richtete e​r in d​er Freiburger Talstraße s​eine erste Werkstatt ein. 1958 heiratete e​r die Lehrerin Maria Stella Karle, m​it der e​r fünf Kinder hatte. 1966/68 b​aute er i​m Stegener Ortsteil Eschbach e​in eigenes Haus. Am Kolleg St. Sebastian i​n Stegen wirkte e​r ab 1972 a​uch als Werklehrer für Bildende Kunst. Er publizierte a​uch kunsthistorische Aufsätze.[1]

Er gestaltete zahlreiche religiöse Kunstgegenstände, m​eist aus Metall u​nd vornehmlich i​n Baden-Württemberg. Hermann Brommer zählt i​n einer provisorischen Liste 77 größere Werke auf, darunter Tabernakel u​nd Ambo d​er Pfarrkirche St. Urban i​n Freiburg-Herdern u​nd das Hauptportal v​on St. Stephan i​n Karlsruhe. Nachdem e​r schon 1972 d​en Hirtenstab für d​en Freiburger Erzbischof Oskar Saier angefertigt hatte, s​chuf er 1983 a​ls sein letztes Werk d​en Hirtenstab für d​en zum Bischof v​on Mainz ernannten Karl Lehmann.

Literatur

  • Hermann Brommer: Alfred Erhart (1928–1984). Zum Tod des Freiburger Bildhauers. In: Schau-ins-Land 103, 1984, S. 209–217 (Digitalisat).
  • Hermann Brommer: Alfred Erhart In: Baden-Württembergische Biographien Bd. 4, Stuttgart 2007, S. 70–72 (Digitalisat).

Einzelnachweise

  1. Alfred Erhart: Der Klosterschatz von St. Peter. In: Hans Otto Mühleisen: St. Peter im Schwarzwald. Verlag Schnell und Steiner, München 1977; Alfred Erhart: Kruzifixe aus Gelbguß in und um St. Märgen. In: Badische Heimat 60. Jahrgang, Heft 4, 1981 = Ekkhart, S. 129–134.
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