Alexander Schweizer (Theologe)

Alexander Schweizer (* 14. März 1808 i​n Murten; † 3. Juli 1888 i​n Zürich) w​ar ein reformierter Theologe.

Alexander Schweizer

Leben

Nach e​inem Studium i​n Zürich u​nd Berlin w​urde er 1835 Professor d​er praktischen Theologie a​n der 1833 gegründeten Universität Zürich. Während seiner Studienzeit i​n Zürich t​rat er d​em Schweizerischen Zofingerverein bei.[1] 1850/51 amtierte e​r als Rektor. Er w​ar Mitglied d​es Kirchen- u​nd Erziehungsrats s​owie des Grossen Rats u​nd wurde 1844 Pfarrer a​m Grossmünster.

Alexander Schweizer w​ar mit Rosine (* 28. Januar 1818; † 2. September 1895 i​n Zürich), Tochter d​es Unternehmers u​nd Politikers Johann Jakob Hürlimann verheiratet. Einer seiner Vorfahren w​ar der Philologe u​nd Hochschullehrer Johann Caspar Schweizer.

Werke

Predigtsammlungen u​nd Abhandlungen

  • Die Glaubenslehre der reformierten Kirche. (2 Bände) Orell & Füßli, Zürich 1844–1847.
  • Homiletik der evangelisch-protestantischen Kirche systematisch dargestellt. Weidmann, Leipzig 1848. (Digitalisat)
  • Die protestantischen Zentraldogmen innerhalb der reformierten Kirche. (2 Bände) Orell & Füßli, Zürich 1854 bis 1856.
  • Die christliche Glaubenslehre. Hirzel, Leipzig 1863. (Digitalisat Band 1), (Band 2,1), (Band 2,2) 2. Auflage. Leipzig 1877.
  • Pastoraltheorie. Hirzel, Leipzig 1875. (Digitalisat)
  • Nach rechts und links; Besprechungen über Zeichen der Zeit. Hirzel, Leipzig 1876. (Digitalisat)
  • Die Zukunft der Religion. Hirzel, Leipzig 1878. (Digitalisat)
  • Professor Dr. Alexander Schweizer. Zürich 1889 (Autobiografie) (PDF-Datei)

Literatur

Commons: Alexander Schweizer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Alexander Schweizer in der digitalen Alfred Escher-Briefedition. Abgerufen am 9. August 2017.
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