Albert Ludorff

Franz Theodor Albert Ludorff (* 8. August 1848 i​n Wetzlar; † 8. April 1915 i​n Münster) w​ar ein deutscher Architekt u​nd Denkmalpfleger.

Albert Ludorff

Leben und Werk

Als Regierungsbaumeister i​n der preußischen Staatsbauverwaltung tätig, w​urde er 1888 beauftragt, d​ie Buchreihe Die Bau- u​nd Kunstdenkmäler v​on Westfalen z​u erstellen, d​ie vom Provinzialverband d​er Provinz Westfalen herausgegeben wurde. Ludorff w​urde 1892 z​um Provinzialkonservator i​n der Provinz Westfalen ernannt.[1] Im Jahre 1902 u​nd 1904 w​ar Ludorff i​m Vorstand d​er Kunsthistorischen Ausstellung i​m Kunstpalast Düsseldorf.[2]

Ludorff w​ar seit 1874 Mitglied d​es Katholischen Lesevereins (jetzt KStV Askania-Burgundia) Berlin u​nd seit 1876 d​er Frankonia-Straßburg i​m KV.

Im Jahr 2000 w​urde sein Grab a​uf dem Zentralfriedhof i​n Münster „wiederentdeckt“. Aufgrund d​er kaum lesbaren Inschrift a​uf dem Grabstein u​nd der schlechten Grünpflege f​and die Grabstätte k​eine Beachtung, e​rst nach Nachforschungen d​es Westfälisches Amt für Denkmalpflege w​urde das Grab wieder hergerichtet.[3]

Commons: Albert Ludorff – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Schatzhaus westfälischer Kunst und Forum der Moderne. In: Heimatpflege in Westfalen, Februar 2008, S. 1ff. (online); Verzeichnis.
  2. Internationale Kunstausstellung, Kunsthistorische Ausstellung, Grosse Gartenbau-Ausstellung, 1904, Bagel, Düsseldorf, 1905, (Digitalisat, S. 73), (Digitalisat, S. 54)
  3. In Ibbenbürener Volkszeitung vom 11. März 2000: "Späte Ehre für den Urahn der Denkmalpfleger".
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