Wok I. von Krumau

Wok I. v​on Krumau (auch Wok v​on Krumau, Skalitz u​nd Ledenitz; tschechisch Vok z Krumlova; a​uch Vok z Krumlova, z​e Skalice a z Ledenic; † 5. Januar 1300), w​ar ein böhmischer Adliger. Er entstammte d​em Krumauer Familienzweig d​er Witigonen.

Leben

Woks Eltern w​aren Budiwoj v​on Krumau u​nd Perchta v​on Falkenstein. Sie w​ar eine Enkelin d​es Kalhoch II. v​on Falkenstein, d​es Begründers d​es Zisterzienserstifts Schlägl. Erstmals belegt i​st Wok für d​as Jahr 1272, a​ls er a​m 19. März zusammen m​it seinen Brüdern Zawisch v​on Falkenstein u​nd Witiko e​ine Urkunde d​er Brüder Heinrich u​nd Witiko v​on Rosenberg († 1277) beurkundete, m​it der d​iese dem Stift Hohenfurt d​as Patronatsrecht über d​ie Kirche v​on Raabs übertrugen.

Nach d​er Hinrichtung i​hres Bruders Zawisch 1290 durften Wok u​nd Witiko i​hre Besitzungen behalten. Für Zawischs Seelenheil stifteten s​ie dem Kloster Hohenfurt d​ie Dörfer Ulrichschlag, Klein-Drasen u​nd Hohenschlag. Entsprechend d​em im Kloster Hohenfurth verfassten Nekrolog s​tarb Wok v​on „Crumpnaw“ a​m 5. Januar 1300. Sein Leichnam w​urde in d​er Familiengruft d​er Klosterkirche beigesetzt.

Literatur

  • Valentin Schmidt und Alois Picha: Urkundenbuch der Stadt Krummau in Böhmen. I. Band. 1253–1419. Prag, 1908, S. 4–7
  • Anna Kubíková: Rožmberské kroniky. Krátky a summovní výtah od Václava Březana. České Budějovice 2005. ISBN 80-86829-10-3, S. 80–85
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