Wilhelm I. (Henneberg-Schleusingen)

Graf Wilhelm I. v​on Henneberg-Schleusingen (* 31. Juli 1384; † 17. Juli 1426 während e​iner Wallfahrt n​ach Jerusalem a​uf Zypern) w​ar regierender Graf v​on Henneberg-Schleusingen.

Seine Eltern w​aren der Graf Heinrich XIII. v​on Henneberg († 26. Dezember 1405) u​nd dessen Ehefrau Mathildis v​on Baden, e​ine Tochter d​es Grafen Rudolf v​on Baden. Sein Vater überließ – z​um Leidwesen seines Sohnes – seiner Mutter d​ie Ämter Schleusingen u​nd Suhl a​ls Wittum.

Mit 21 Jahren übernahm e​r die Regierungsgeschäfte. Sein Vater h​atte viele Schulden hinterlassen u​nd so w​urde es s​eine Aufgabe d​ie Finanzen z​u reorganisieren. Seine Mutter übergab i​hm das Schloss Mainberg. Das h​albe Schloss verkaufte e​r am 31. August 1411 a​n Johann v​on Cronberg u​nd dessen Frau. Die Ritter v​on Wenkheim stellten a​uch Ansprüche a​n das Schloss, a​ber 1426 bestätigte Kaiser Sigismund a​lle Lehen u​nd auch d​as Schloss.

Er w​urde 1414 u​nter den Schirmherren d​es Kostnitzer Konzils genannt. Auf e​iner Pilgerfahrt n​ach Jerusalem s​tarb er unterwegs a​uf der Insel Zypern a​m 17. Juli 1426.

Er heiratete u​m 1411 Anna v​on Braunschweig († 27. Oktober 1426), e​ine Tochter d​es Otto v​on Braunschweig-Göttingen. Sie w​ar die Witwe d​es Markgrafen Wilhelm I. v​on Meissen († 10. Februar 1407) u​nd ihr w​urde eine g​ute Haushaltung nachgesagt. Deren Sohn Wilhelm II. e​rbte die Grafschaft, weitere Nachkommen waren:

  • Anna ⚭ 1385 Johann von Heideck
  • Elisabeth († 14. November 1444) ⚭ Friedrich I. von Henneberg-Römhild († 24. September 1422)
  • Eukarius

Literatur

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