Werner Schommers

Werner Schommers (* 31. August 1947 i​n Remscheid) i​st ein ehemaliger deutscher Autorennfahrer u​nd heutiger Unternehmer.

Karriere

Werner Schommers startete s​eine Rennfahrerlaufbahn 1969.[1] Seine ersten Erfahrungen i​m Tourenwagen-Motorsport sammelte e​r auf e​inen Lotus Elan u​nd Alfa Romeo 1300 GTA Junior. Bereits 1971 feierte e​r mit e​inem Ford Escort TC[2] i​m Deutschen Automobil-Rundstrecken-Meisterschaft-Rennen i​n Hockenheim seinen ersten Gesamtsieg.

1972 f​uhr er a​ls Werkspilot zusammen m​it Dieter Kern für Renault i​n der Formel 3, b​is Renault Mitte 1973 s​ein Engagement einstellte.[1]

Ab 1973 bis 1976 startete Schommers in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM). Zunächst fuhr er mit einem FordEscort RS 1600 in der 2. Division der Meisterschaft und wechselte 1974 auf einen BMW 3.0 CSL, mit dem er in der 1. Division antrat.[3][4] Sein bestes Ergebnis in der DRM waren 9. Plätze in den Jahren 1975 und 1976. In beiden Jahren pilotierte er Ford-Rennwagen, zunächst einen Ford Capri RS 3100 und im folgenden Jahr einen Ford Escort RS 1600.[5][6]

Mit d​em BMW 3.0 CSL d​es Teams BMW-Faltz-Alpina-Tuning u​nd dem Fahrerkollegen Ernst Kraus f​uhr er 1974 e​ine komplette Rennsaison i​n der Tourenwagen-Europameisterschaft. In d​en Jahren 1977 u​nd 1978 startete e​r mit e​inem Ford Escort RS 2000 i​n einigen Europameisterschafts-Rennen. Bei seinem letzten großen Rennen i​n seiner Rennkarriere, d​em 4-Stunden-Rennen a​m Nürburgring 1978 errang e​r zusammen m​it Jörg Denzel u​nd Armin Hahne d​en Gesamtsieg.

Im Deutschen Automobil-Rundstrecken-Pokal fuhr er einige Rennen von 1975 bis 1977. Im letzten Jahr siegte er in Wunstorf und erzielte einen Klassensieg in der Klasse T2.0. In seiner Laufbahn bestritt Schommers nur zwei Langstreckenrennen. Das erste Rennen waren 1976 die 1000-km-Rennen von Kyalami mit Reinhold Joest und das zweite Rennen waren 1978 die 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring mit Berthold Doll, beide mit einem Ford Escort RS 2000 gefahren. Beim zweiten Rennen erreichte er mit dem KWS-Motorsport-Team einen 35. Rang und den 7. Platz in der ser.T-Klasse.[7]

1978 beendete e​r seine Motorsport-Karriere u​nd stieg i​m Hotel- u​nd Immobiliengewerbe ein. Heute besitzt e​r zwei Hotels i​m Westerwald u​nd betreibt e​in Immobilien-Büro i​n Spanien.[1]

Einzelnachweise

  1. Dunlop – Internetseite: Werner Schommers – Der Spassvogel. (Nicht mehr online verfügbar.) Auf: www.dunlop.eu, ehemals im Original; abgerufen am 23. September 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.dunlop.eu (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  2. TC steht für TwinCam
  3. Teamdan – Internetseite: Rennergebnisse und Gesamtplatzierungen der DRM 1973. (Nicht mehr online verfügbar.) Auf: www.teamdan.com, archiviert vom Original am 29. August 2015; abgerufen am 20. September 2012.
  4. Teamdan – Internetseite: Rennergebnisse und Gesamtplatzierungen der DRM 1974. (Nicht mehr online verfügbar.) Auf: www.teamdan.com, archiviert vom Original am 29. August 2015; abgerufen am 20. September 2012.
  5. Teamdan – Internetseite: Rennergebnisse und Gesamtplatzierungen der DRM 1975. (Nicht mehr online verfügbar.) Auf: www.teamdan.com, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 20. September 2012.
  6. Teamdan – Internetseite: Rennergebnisse und Gesamtplatzierungen der DRM 1976. (Nicht mehr online verfügbar.) Auf: www.teamdan.com, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 20. September 2012.
  7. Classicscars – Internetseite: Rennergebnisse der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1978. Auf: www.classicscars.com, abgerufen am 23. September 2012.
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.