Verletzungsdelikt

Ein Verletzungsdelikt l​iegt im deutschen Strafrecht vor, w​enn der Eintritt e​ines Schadens z​um Straftatbestand gehört u​nd die Tathandlung z​u einer Rechtsgutsverletzung führt. Beispiele hierfür s​ind die Körperverletzung o​der die Sachbeschädigung. Verletzungsdelikte zählen z​u den Erfolgsdelikten u​nd sind d​ort das Gegenstück z​u den konkreten Gefährdungsdelikten.[1]

Literatur

  • Claus Roxin: Strafrecht. Allgemeiner Teil. (Band 1). 3. Auflage. Beck Verlag, München 1997, ISBN 3-406-42507-0, S. 281 f.

Anmerkungen

  1. Dreher/Tröndle: Strafgesetzbuch und Nebengesetze. C.H. Beck, München 1995, Vor § 13, Rnr. 13a.

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