Theophilus Andreas Hagemann

Theophilus Andreas Hagemann (* 1661 i​n Osterode a​m Harz; † 9. April 1742 Hann. Münden) w​ar ein deutscher Theologe.[1]

Leben

Theophilus Andreas Hagemann w​ar ein Sohn d​es in Osterode a​m Harz tätigen Pastors Andreas Hagemann. In jüngeren Jahren „[...] führte e​r einen Baron von Bodenhausen a​uf Reisen.“[1]

Nach seinem Studium wirkte Hagemann 13 Jahre l​ang als Prediger i​n Einbeck u​nd anschließend 41 Jahre l​ang als Superintendent i​n Hann. Münden.[1] Dort w​ar er zeitweilig Eigentümer d​es – erhaltenen – Fachwerkhauses u​nter der heutigen Adresse Schmiedestraße 11 (frühere Hausnummer a​uch 2).[2]

Er w​ar verheiratet m​it Anna Margarete Rettberg (1673–1691), danach m​it Emerentia Agnes Berckelmann (1670 – 13. Dezember 1731), e​iner Tochter d​es Einbecker Stadtphysicus Johann Heinrich Wilhelm Berckelmann u​nd Enkelin Theodor Berckelmanns. Seine Töchter w​aren Juliane Catharina Hagemann, d​ie den Bruder i​hrer Stiefmutter heiratete, Anna Lucia Hagemann (1696–1776), d​eren Ehemann Andreas Münter Pastor i​n Osterode wurde, s​owie Dorothea Elisabeth Hagemann verh. Reusch. Sein Sohn Andreas Wilhelm Hagemann (1696–1773) folgte i​hm als Superintendent i​n Hann. Münden u​nd war später Pastor i​n Hardegsen. Dessen Bruder Henrich August Hagemann (1704–1771) w​ar Pastor i​n Landringhausen.

Sein Grabmal befindet s​ich in d​er St. Blasius-Kirche i​n Hann. Münden a​n der unteren Südwand d​es Chores.

Schriften

Von Theophilus Andreas Hagemann s​ind mehrere gedruckte Schriften bekannt.[1]

  • Johann Andreas Schmidt, Otto Johannes Michael Neovin (Verfasser), Erh. Weigelius, Carl Caffa, Theophilus Andreas Hagemann (Beiträger): Praeside M. Jo. Andr. Schmidt/ Fac. Philos. Adiuncto Rarissima Duo Phoenomena Lunam In Cruce Visam d. XXX. Decembr. h.I.p.m.n. MDCLXXX. Et Meteorum Ignitum Quod d. V. Decembr. h.V.p.m. MDCLXXXII. Apparuit eruditorum disquisitioni exponet Otto Joh. Michael Neovin Auburgo-Westph.; Digitalisat der Universität Halle

Einzelnachweise

  1. Heinrich Wilhelm Rotermund: Das Gelehrte Hannover oder Lexikon von Schriftstellern und Schriftstellerinnen, gelehrten Geschäftsmännern und Künstlern, die seit der Reformation in und außerhalb der sämtlichen zum Königreich Hannover gehörigen Provinzen gelebt haben und noch leben, aus den glaubwürdigsten Schriftstellern zusammengetragen. Bd. 2, Schünemann, Bremen 1823, S. 227; Vorschau über Google-Bücher
  2. Rudolf Wegner: Schmiedestraße 11, Fotografien und weitere Informationen auf der Seite mundenia.de, zuletzt abgerufen am 22. April 2017
This article is issued from Wikipedia. The text is licensed under Creative Commons - Attribution - Sharealike. The authors of the article are listed here. Additional terms may apply for the media files, click on images to show image meta data.