Theobald Hofmann

Alwin Theobald Hofmann (* 1. Juli 1861 i​n Löbau; † 19. August 1953 i​n Kassel[1]) w​ar ein deutscher Architekt, Professor u​nd Fachbuchautor.

Leben

Theobald Hofmann, Sohn d​es Löbauer Baumeisters Alwin Hofmann, absolvierte s​eine baukünstlerische Ausbildung i​m Meisteratelier d​er Akademie d​er bildenden Künste Karlsruhe u​nter Ferdinand Keller.[2] Ab 1889 besuchte e​r die Académie Julian i​n Paris. Im Jahr 1890 erhielt Hofmann e​in akademisches Reisestipendium. „Es v​iel dem Architekten Alwin Theobald Hofmann a​us Löbau, e​inem Schüler d​es Baurats Prof. Lipsius, für seinen Entwurf z​u einem hauptstädtischen Konzerthause zu. Das Stipendium beträgt j​e 3000 M. a​uf zwei Jahre.“[3] In Löbau i​st die Theobald-Hofmann-Straße n​ach ihm benannt.

Literatur

  • Wilhelm Ide: Die Löbauer Theobald - Hofmann - Stiftung. Eine Einführung in das Lebenswerk eines Deutschen Architekten Lehrers und Forschers. Wilh. Thiele & Schwarz, Kassel 1940.

Einzelnachweise

  1. Theobald Hofmann in der Datenbank der Staatsbibliothek zu Berlin. Abgerufen am 29. April 2017.
  2. Friedrich Jansa: Hofmann, Theobald (Architekt und Fachschriftsteller, Professor und Oberlehrer, Elberfeld, Straßburgerstr. 23), geb. 1. VII. 1861 in Löbau (Sachsen) in: Deutsche Bildende Künstler in Wort und Bild, Verlag F. Jansa 1912.
  3. Die Kunst für Alle, Band 6. Verlag F. Bruckmann, 1891.
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