Sardisches Pferd

Sardisches Pferd, a​uch Sardischer Anglo-Araber o​der kurz Sardo, bezeichnet e​ine Warmblutrasse Sardiniens, d​ie ihren Ursprung i​m 16. Jahrhundert hat. Die Pferde s​ind in i​hrer Heimat a​ls zähe u​nd ausdauernde Reitpferde u​nd gute Springer bekannt. Sie besitzen Härte u​nd Leistungsbereitschaft u​nd werden a​ls mutig u​nd intelligent beschrieben.

Sardisches Pferd
Wichtige Daten
Ursprung: Sardinien
Hauptzuchtgebiet: Sardinien
Verbreitung:
Stockmaß: ca. 157 cm
Farben: meist Brauner oder Fuchs
Haupteinsatzgebiet:

Merkmale

Die Pferde dieser Rasse sind um 157 cm groß und erscheinen meist in Brauntönen. Man sieht ihnen deutlich den orientalischen Einfluss an, allerdings haben viele der Pferde auch große Mängel aufzuweisen.
Charakteristisch sind die lange, schräge Schulter und die schwach bemuskelte Hinterhand, mit allerdings meist gutem Schweifansatz. Außerdem haben die Pferde meist lange Röhren und die Hinterbeine sind selten korrekt.

Zucht

Die Urahnen der Rasse entstanden im 16. Jahrhundert aus Arabern und Berbern. Später führte Ferdinand der Katholische noch spanisches Blut ein.
Ab 1720 wurde die Zucht vernachlässigt und 1908 mit der Einführung arabischer Hengste zur Verbesserung wieder aufgenommen.
Gestüte, auf denen das Sardische Pferd gezüchtet wurde und wird sind bei Santu Lussurgiu Padromannu, Mores, Monte Minerva und Abbasanta.

Quellen

  • Elwyn H. Edwards (Text), Bob Langrish (Fotos): Pferderassen. Über 100 Pferde- und Ponyrassen weltweit, Abstammung, Merkmale, Zucht („Eyewitness handbook horses“). 5. Aufl. BLV Verlagsgesellschaft, München 2005, ISBN 3-405-15983-0.
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