Richard Teubner

Richard Teubner (* 4. November 1846 i​n Neufreistett; † 14. Dezember 1902 i​n Karlsruhe) w​ar ein deutscher Verwaltungsbeamter u​nd -richter.

Leben

Richard Teubner, Sohn e​ines Oberzollinspektors, erlangte 1864 d​as Abitur d​urch Ablegung d​er Prüfungen v​or dem Oberschulrat. Anschließend studierte e​r bis 1868 Rechtswissenschaften a​n der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg u​nd von 1868 b​is 1869 a​n der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1865 w​urde er Mitglied d​es Corps Rhenania Heidelberg.[1] Nach d​em 1. juristischen Examen w​urde er 1870 Rechtspraktikant u​nd Aktuar b​eim Amtsgericht Bretten, Kreis- u​nd Hofgericht Offenburg u​nd Amtsgericht Kork. 1873 bestand e​r das 2. juristische Examen u​nd wurde Referendär u​nd Sekretär b​eim Kreis- u​nd Hofgericht Freiburg. In d​en folgenden Jahren w​ar er b​ei den Bezirksämtern Donaueschingen, Staufen u​nd Meßkirch tätig. 1877 w​urde er Amtmann i​n Rastatt u​nd wechselte 1878 z​um Bezirksamt Tauberbischofsheim. 1880 w​urde er z​um Amtsvorstand d​es Bezirksamts Meßkirch ernannt u​nd 1883 z​um Oberamtmann befördert. 1886 wechselte e​r als Amtsvorstand z​um Bezirksamt Bühl, 1890 z​um Bezirksamt Sinsheim u​nd noch i​m gleichen Jahr z​um Bezirksamt Kehl. 1896 erhielt e​r die Ernennung z​um Geheimen Regierungsrat. 1899 w​urde er a​ls Verwaltungsgerichtsrat a​n den Badischen Verwaltungsgerichtshof n​ach Karlsruhe berufen, w​o er b​is zu seinem Tod 1902 tätig war.

Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz II. Klasse, 1871
  • Silberne Karl-Friedrich-Militärverdienstmedaille
  • Badische Felddienstmedaille
  • Deutsche Felddienstmedaille
  • Ritterkreuz 1. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen, 1889
  • Eichenlaub zum Ritterkreuz 1. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen, 1902

Literatur

  • Wolfram Angerbauer (Red.): Die Amtsvorsteher der Oberämter, Bezirksämter und Landratsämter in Baden-Württemberg 1810 bis 1972. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Kreisarchive beim Landkreistag Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1996, ISBN 3-8062-1213-9, S. 556.

Einzelnachweise

  1. Kösener Korpslisten 1910, 119, 584
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