Porta Garibaldi (Mailand)

Porta Garibaldi, z​uvor Porta Comasina, i​st ein i​m 19. Jahrhundert v​om Architekten Giacomo Moraglia errichtetes Stadttor v​on Mailand.

Wapen des Stadtteils Porta Comasina
Porta Garibaldi.

Die alte Porta Comasina geht schon auf die Römerzeit zurück. (Diesen Namen trug auch einer der sechs historischen Stadtteile von Mailand.) Auch die spanischen Stadtmauern von Mailand hatten hier ein bescheidenes Tor. Während der napoleonischen Herrschaft plante die Stadtregierung unter Melzi d’Eril eine generelle Umgestaltung der Basteien und der als Steuergrenzen fungierenden Tore. Ein Projekt von Luigi Cagnola blieb unverwirklicht, die wieder eingesetzte österreichische Herrschaft beauftragte Giacomo Moraglia mit der Planung eines triumphbogenartigen Tores, das 1828 fertiggestellt wurde. Die Kosten übernahmen die Mailänder Kaufleute. Die Skulpturen auf dem Tor zeigen Flussgottheiten. Die Widmungstexte an der Attika änderten sich in der Folge mit den politischen Gegebenheiten:
Zunächst wurde so Kaiser Franz I. geehrt („A FRANCESCO I / PIO OTTIMO MASSIMO / I NEGOZIANTI MILANESI ERESSERO“), ab 1859 die Schlachtensiege Giuseppe Garibaldis.

Literatur

  • Uwe Westfehling: Triumphbogen im 19. und 20. Jahrhundert (Studien zur Kunst des 19. Jahrhunderts; Bd. 32). Prestel, München 1977, ISBN 3-7913-0106-3 (zugl. Dissertation, Universität Köln 1977).
Commons: Porta Garibaldi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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