Peter Wesenauer

Peter Wesenauer (* 1966 i​n Bad Aussee[1]) i​st ein österreichischer Dirigent u​nd Komponist.[2]

Leben

Peter Wesenauer studierte a​n der Universität Mozarteum Salzburg Dirigieren b​ei Michael Gielen u​nd Komposition b​ei Boguslav Schäffer. Weitere Meisterkurse belegte e​r bei Luther Henderson, Ennio Morricone, Salvatore Mas Conte u​nd Hans Graf.[2]

Seit 1996 i​st Peter Wesenauer a​ls freischaffender Dirigent u​nd Komponist tätig u​nd erhielt i​m selben Jahr d​en Landeskulturpreis Oberösterreich für s​ein Musiktheater Schwarzes Gold. Seit dieser Zeit i​st er regelmäßig a​ls Gastdirigent b​ei zahlreichen renommierten Orchestern u​nd Theatern i​m In- u​nd Ausland tätig. Seit d​em Jahr 2002 i​st Peter Wesenauer Chefdirigent d​er Sinfonietta d​a Camera Salzburg, m​it der e​r 2011 b​ei den Salzburger Festspielen debütierte. Im Jahr 2003 debütierte e​r im Großen Festspielhaus Salzburg u​nd 2004 i​m Wiener Konzerthaus. Im Jahr 2007 w​urde er a​ls Dirigent d​es Europäischen Opernprojekts St. Kilda d​er BBC verpflichtet.

Zahlreiche Konzertreisen führten Peter Wesenauer nach Frankreich, Polen, Russland, Italien, Deutschland, Tschechien, die Arabischen Emirate, China und Japan. Neben seiner Arbeit bei der Sinfonietta da Camera Salzburg und verschiedenen Gastdirigaten war Wesenauer von 2006 bis 2012 Musikdirektor des Salzkammergut Mozartfestivals. Seit 2012 ist er künstlerischer Leiter des Burghauser Kammerorchesters und seit 2013 des Festivals Hallstatt Classics.

Peter Wesenauer gewann u. a. d​en ersten Preis b​eim Kompositionswettbewerb d​es Vereins Prato-Ebensee m​it Lamentation u​nd den e​rste Preis b​eim Kompositionswettbewerb d​er Arge Alp (Italien) m​it Covent Garden.

Werke

  • Arabesque für Klavier – Solo für Klavier (1986)[3]
  • Klavierstücke 1–23 – Solo für Klavier (1986–1987)[3]
  • Drei kleine Stücke für Bläseroktett – für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte und zwei Hörner (1987)[3]
  • Konzert für Klavier und Orchester – Solo für Klavier (1987)[3]
  • Für einen toten Mohikaner – Duo für Flöte und Klavier (1988)[3]
  • Die Verwandlung – Tondichtung nach Franz Kafkas gleichnamiger Geschichte (1989)[3]
  • Carmen zwei Vögel geflogen – für Orchester (1990)[3]
  • Fanfare Infernale – Bläsermusik für Orchester (1990)[3]
  • Trauungsmesse – für Kammerorchester und Solostimmen Sopran und Alt (1991)[3]
  • Der Struwelpeter – für Orchester und Solostimmen (1991)[3]
  • Die große Wachtparade – militärisches Tongemälde für Orchester (1991)[3]
  • Tantalus – Symphonische Dichtung für Orchester (1992)[3]
  • Die Nacht steht um mein Haus – Quartett für Sopransaxophon, Altsaxophon, Tenorsaxophon und Basssaxophon (1992)[3]
  • Suite für Blasorchester (1992)[3]
  • Kastanienbaum – Duo für Tuba und Klavier (1993)[3]
  • Halleiner Zeiserlspiel – Singspiel in 1 Akt für Orchester und Solostimme(n) (1993)[3]
  • Il Naso argenteo – für Orchester und Solostimme Sopran (1993)[3]
  • Die Verkündigung von St. Aghatha – Weihnachtliches Mysterienspiel (1993)[3]
  • Spinne am Morgen, Unglück und Sorgen – Quintett für zwei Trompeten, Horn, Posaune und Tuba (1994)[3]
  • Shining – Tondichtung für Orchester (1994)[3]
  • König Murdas – Ouvertüre für Orchester (1994)[3]

Einzelnachweise

  1. Peter Wesenauer, auf neuestreicher.at (Abrufdatum: 28. November 2021).
  2. „Biografie Peter Wesenauer“. In: Musikdatenbank von mica – music austria. (Aktualisierungsdatum: 23. Februar 2020; Abrufdatum: 28. November 2021).
  3. „Werkeverzeichnis von Peter Wesenauer“ In: Musikdatenbank von mica – music austria. (Aktualisierungsdatum: 23. Februar 2020; Abrufdatum: 28. November 2021).
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