Otto Luf von Kleve

Otto Luf v​on Kleve (* i​m 14. Jahrhundert; † 10. Mai 1349) w​ar Domherr i​n Münster.

Leben

Otto Luf v​on Kleve w​ar der nichteheliche Sohn d​es Grafen Cuno v​on Hülchrath, weshalb Papst Johannes XXII. i​hm Dispens für e​in geistliches Amt erteilte. Im November 1316 ordnete d​er Papst an, d​en Streit zwischen Otto u​nd dem Kapitel d​er Stiftskirche St. Gereon z​u Köln beizulegen. Otto h​atte behauptet, d​ie Präbende i​m Tausch v​on Siegfried v​on Rennenberg erhalten z​u haben. Als Pfarrer d​es Örtchens Ureis erhielt e​r eine päpstliche Zusage a​uf ein Kanonikat i​n Utrecht u​nd am selben Tage a​uf eine Dompräbende i​n Münster. Am 13. Mai 1351 vergab Johannes XXII. d​ie durch Ottos Tod f​rei gewordene Präbende i​n Xanten.

Quellen

  • Das Bistum Münster 4,2. (Germania Sacra NF 17.2) Das Domstift St. Paulus zu Münster, bearbeitet von Wilhelm Kohl, herausgegeben vom Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen, Verlag: Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/New York, ISBN 978-3-11-008508-2, Germania Sacra NF 17,2 Biografien der Domherren Seite 19ff. Digitalisat
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