Karl Kirchmayer

Karl Kirchmayer (* 4. Mai 1853 i​n Zweikirchen, Gemeinde Hardegg, h​eute Gemeinde Liebenfels[1]; † 26. April 1919 ebenda[2]) w​ar Gutsbesitzer u​nd Abgeordneter z​um Österreichischen Abgeordnetenhaus u​nd gehörte d​em Deutschen Nationalverband (Gruppe d​er deutschen Agrarpartei) an.[3]

Leben

Karl Kirchmayer w​ar Sohn d​es Gutsbesitzers Karl Kirchmayer († 1889). Er besuchte a​b 1864 e​ine Realschule i​n Klagenfurt u​nd machte danach e​ine landwirtschaftliche Ausbildung i​n Deutschland. Im Jahr 1879 w​urde er aufgrund d​es Erbes seiner Frau Landwirt i​n Kulm (Gemeinde Pulst, h​eute Gemeinde Liebenfels, Bezirk St. Veit). Ab 1889 w​ar er a​uch Gutsbesitzer i​n Zweikirchen u​nd seit 1904 a​uch Besitzer d​es Guts Hardegg u​nd Besitzer e​iner Kunstmühle i​n Feistritz i​m Rosental.

Er w​ar römisch-katholisch u​nd seit 1879 verheiratet m​it Franziska Wirtitsch († 1913), m​it der e​r zwei Söhne u​nd eine Tochter hatte.

Politische Funktionen

Karl Kirchmayer w​ar Bürgermeister v​on Hardegg u​nd von 1903 b​is 1908 i​m Kärntner Landtag (9. Wahlperiode). Er w​ar vom 17. Juni 1907 b​is zum 30. März 1911 Abgeordneter d​es Abgeordnetenhauses i​m Reichsrat (XI. Legislaturperiode), Wahlbezirk Kärnten 7 (Gerichtsbezirk Feldkirchen, Rosegg u​nd Millstatt).

Klubmitgliedschaften

Karl Kirchmayer w​ar ab 1907 Mitglied i​m Deutschnationalen Verband. Ab d​em 4. Dezember 1908 gehörte e​r dem Nationalverband d​er deutschfreiheitlichen Abgeordneten, a​b dem 26. Februar 1910 d​er Gruppe d​er deutschen Agrarpartei i​m Deutschen Nationalverband an.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Matricula Online – Zweikirchen, Geburtsbuch VII, 1837-1858, Seite 107, 1. Zeile
  2. Matricula Online – Zweikirchen, Sterbbuch, 1873-1940, Seite 132, Eintrag Nr. 7, 3. Zeile
  3. Kurzbiographie von Karl Kirchmayer auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
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