Johann Carl Koken

Johann Carl Koken (* 9. Juni 1715 i​n Hildesheim; † 15. März 1773) w​ar ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher u​nd Theologe.

Nach d​em Besuch d​es Gymnasiums Andreanum studierte Koken a​b 1736 a​n der Universität Helmstedt u​nd ab 1737 a​n der Universität Göttingen. 1741 w​urde er Pastor a​n St. Martini u​nd 1754 Direktor d​es Waisenhauses i​n Hildesheim. 1758 w​urde er Superintendent. 1759 w​urde er a​n der Universität Rinteln z​um Doktor d​er Theologie promoviert.

Werke

  • 1747: Kurzgefaßter Unterricht von den rechten Gebrauch, Inhalt und Eintheilung der heiligen Schrift
  • 1750: Vorläufige Betrachtung über das Recht der Armen und Waisen, aus Gründen der Vernunft und Offenbarung, als eine Einladung zu der am 12. Nov. 1750 angeordneten Einweihung des neu errichteten Waisenhauses
  • 1755: Gottgeheiligte Jubelfreude bey dem feyerlichen Gedächtniß des vor 200 Jahren den 25. Sept. 1555 geschlossenen Religionsfriedens
  • 1761: Gegenwärtiger Zustand der Witwen- und Waisenanstalten des evangelisch-luther. Ministerii beyder Städte Hildesheim
  • 1762: Vortrefflichkeit der christlichen Religion aus der Lehre von der Unsterblichkeit von der menschlichen Seele, wider die alten und neuen Freydenker
  • 1768: Die Sittlichkeit der Masqueraden und des Carnevals, in 2 Sendschreiben untersucht

Literatur

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